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16:32 12.09.2013
Von Robert Nößler
Rani Khedira (rechts) hat fast alle deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften durchlaufen. Am Samstag trifft der 19-Jährige mit dem VfB Stuttgart II auf RB Leipzig.
Rani Khedira (rechts) hat fast alle deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften durchlaufen. Am Samstag trifft der 19-Jährige mit dem VfB Stuttgart II auf RB Leipzig. Quelle: Alex Cruz
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Leipzig

2009 war Zorniger ein halbes Jahr Co-Trainer der Schwaben unter Marcus Babbel, kennt das Team noch immer bestens. Vor einem, der damals noch in der U16 kickte, warnt der 45-Jährige seine Mannschaft besonders.

Der junge Mann heißt Rani Khedira, ist 19 Jahre jung, und der kleine Bruder des Nationalspielers Sami Khedira von Real Madrid. Vor knapp zwei Wochen feierte er gegen Hoffenheim sein Bundesligadebüt. „Er ist ein sehr auffälliger Spieler für die dritte Liga. Auf den werden wir aufpassen müssen“, meint Zorniger über das Mittelfeld-Talent.

Beim 4:0 gegen Wacker Burghausen am vergangenen Wochenende stellte der Nachwuchs-Nationalspieler mit seinem Tor die Weichen auf Sieg. Sollte Khedira am Freitag nicht mit dem VfB-Bundesliga-Team zu Hertha BSC fahren, wird er auch in Leipzig für Torgefahr sorgen. Zumal die Stuttgarter als Tabellensiebter mit geschwollener Brust und zuletzt zwei Siegen zum Fünften nach Leipzig reisen.

RB-Coach fordert mehr Aggressivität

„Ich freue mich auf das Spiel“, betont Zorniger, dessen Geburtstort nur 50 Kilometer von Stuttgart entfernt liegt. Seine Wohnung in der alten Heimat hatte er erst kürzlich aufgelöst. Dass die Beziehungen oder gar der Dialekt seines Trainers ein Vorteil sein könnten, davon will RB-Kapitän Daniel Frahn nichts wissen. „Es ist ja nicht so, dass wir im Training die ganze Zeit Schwäbisch um die Ohren gefeuert bekommen“, erzählt der stets zu Scherzen aufgelegte Potsdamer. „Für uns ist es ein genauso wichtiges Spiel wie jedes andere. Und das wollen wir gewinnen“, stellt der Torjäger klar.

An der Last-Minute-Niederlage in Elversberg am vergangenen Wochenende knabbert Frahn noch immer. „Wir haben uns dämlich angestellt, wollten unbedingt drei Punkte mitnehmen“, meint der 26-Jährige. Am Ende traten die Rasenballer ohne Tor und Zähler die siebenstündige Heimreise an. Zorniger fordert nach dem 0:1 mehr Aggressivität bei seinem Team. „Wenn wir dann noch unsere Schnelligkeit und Offensive auf den Platz kriegen, wird der VfB ein Problem bekommen“, ist der Trainer überzeugt.

Leipzig. Für Alexander Zorniger ist es kein Spiel wie jedes andere: Wenn der VfB Stuttgart II am Samstag (14 Uhr) in die Red-Bull-Arena kommt, wird es für den Trainer von RB Leipzig ein Wiedersehen mit alten Weggefährten geben. 2009 war Zorniger ein halbes Jahr Co-Trainer der Schwaben unter Marcus Babbel, kennt das Team noch immer bestens. Vor einem, der damals noch in der U16 kickte, warnt der 45-Jährige seine Mannschaft besonders.

Bereits 6000 Tickets verkauft

Nachdenklich: RB-Trainer Alexander Zorniger fordert nach der Niederlage in Elversberg von seinem Team mehr Aggressivität. Quelle: GEPA Pictures

RB hofft beim Duell gegen die von Jürgen Kramny trainierte zweite Vertretung der Schwaben auf 10.000 Zuschauer – über soviel Zuspruch würde sich manch anderer Drittligist selbst bei einem Derby freuen. Die Aussichten auf eine prächtige Kulisse stehen nicht schlecht: Für das Spiel wurden bis Donnerstag bereits 6000 Tickets verkauft.

Mit Yussuf Poulsen (Nationalmannschaft) und Matthias Morys (Oberschenkelverletzung) kehren zwei Leistungsträger ins Team zurück. „Wenn nichts mehr passiert, werden beide auch spielen“, versichert Zorniger, der in dieser Woche erstmals mit seinem kompletten 25-köpfigen Kader trainieren konnte. Für Joshua Kimmich, der im Sommer vom VfB zu RB gewechselt war, kommt ein Drittliga-Einsatz nach seiner Schambeinverletzung aber wohl noch zu früh. Der 18-Jährige soll am Wochenende in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln – beim Auswärtsspiel gegen den Bischofswerdaer FV 08.

Robert Nößler