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Spielberichte Nur ein Punkt: SC DHfK Leipzig kommt gegen Neuhausen nicht über ein 27:27 hinaus
Sportbuzzer SC DHfK Leipzig Spielberichte Nur ein Punkt: SC DHfK Leipzig kommt gegen Neuhausen nicht über ein 27:27 hinaus
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SC DHFK
19:01 15.09.2013
Von Antje Henselin-Rudolph

Vor 1750 Zuschauern kämpften die Hausherren mit zahlreichen Schwierigkeiten in allen Mannschaftsteilen und leisteten sich in entscheidenden Phasen unnötige Zeitstrafen.

"Ich kann heute natürlich nicht durchweg zufrieden sein", sagte Leipzigs Coach Christian Prokop denn auch nach der Partie. Gänzlich unglücklich wirkte er allerdings auch nicht. "Natürlich fühlt es sich irgendwie nach einem verlorenen Punkt an, ähnlich wie vorige Woche in Rimpar. Aber ich denke, wir haben hier in der Vergangenheit auch ganz andere Spiele gesehen, wo dann nicht mal ein Unentschieden stand."

Von Beginn an taten sich die Mannen in Grün-Weiß schwer. Prokop vertraute auf eine junge Anfangssieben, in der Kapitän Rico Göde und Keeper Gabor Pulay die erfahrensten Akteure waren. Die Hausherren agierten vorn einen Hauch zu unkonzentriert und ließen mehrere freie Würfe sowie zwei Siebenmeter ungenutzt. In der Defensive wurden schnell Probleme mit dem Rückraum der Gäste deutlich. Nicolai Theilinger, Philipp Keinath und Nico Büdel konnten bisweilen fast schon nach Belieben schalten und walten. Auch die spätere Hereinnahme von Neuzugang Alen Milosevic sowie René Boese und Pavel Prokopec brachte keine Sicherheit. "Wir haben eine sehr gute und konzentrierte erste Halbzeit gespielt", lobte Neuhausens Coach Markus Gaugisch denn auch völlig berechtigt, merkte aber an: "Wir haben einige Bälle weggelassen. Das war unnötig."

Leipzig. Es war ein harter Kampf. Der SC DHfK Leipzig ist am Sonntagnachmittag gegen den TV 1893 Neuhausen nicht über ein 27:27 (13:15) hinausgekommen. Vor 1750 Zuschauern kämpften die Hausherren von Beginn an mit zahlreichen Schwierigkeiten in allen Mannschaftsteilen und leisteten sich in entscheidenden Phasen unnötige Zeitstrafen.
Die Gastgeber konnten sich von ihrem Rückstand, der in der 9. Minute auf 1:4 angewachsen war, nie befreien. Ein Ausgleich gelang in Hälfte eins gar nicht. Dank einer besseren Phase zum Ende der ersten 30 Minuten hin, ging es mit nur 13:15 in die Kabinen. Da hatte bereits Henrik Ruud Tovas den Platz im Leipziger Tor eingenommen. Start-Keeper Gabor Pulay hatte so gar nicht in die Begegnung gefunden.

Nach der Pause zeigten sich die Grün-Weißen konzentrierter und mit mehr Biss. Philipp Seitle gelang in der 34. Minute mit dem Treffer zum 16:16 der erstmalige Ausgleich. Milosevic machte wenig später das 18:17. Nun entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, geprägt von der Leistung zweier starker Torhüter. Nun war auch endlich das Publikum da und schrie die Hausherren nach vorn.

Eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung verschenkten die Leipziger durch zwei Zeitstrafen in Folge. Und auch das 25:23, das René Boese in der 53. Minute herauswarf, hatte keinen Bestand. Wieder folgte eine Zeitstrafe. Die Gäste trafen drei Mal in Folge. Nun zeigten sich auch wieder alt-bekannte Probleme: überhastete Abschlüsse und eine unsortierte Abwehr, die teilweise mehrere Meter große Lücken für den Gegner ließ. In der Schlussminute wurde es hektisch. Ein Pass von Prokopec landete statt in den Händen von Max Jonsson im Aus. Damit war die Siegchance dahin.

"Wir haben uns schon etwas dämlich angestellt", zeigte sich DHfK-Kapitän Rico Göde selbstkritisch. "Immer zwei Tore vor, zwei zurück, das kostet Kraft und Nerven. Wir haben auch deutlich zu viel ausgelassen, auch vom Punkt." Dennoch konnte er dem Ergebnis auch Positives abgewinnen. "Wir sind weiter ungeschlagen und können aus dieser Partie Einiges mitnehmen."

Leipzig:

Tovas; Pulay; Emanuel; Krzikalla (3); Binder (9/1); Jonsson (2); Boese (6); Weber (2); Seitle (1); Prokopec (1); Feld (1); Göde; Streitenberger; Gerlich; Milosevic (2).

Neuhausen:

Redwitz; M. Becker; Theilinger (8); A. Becker; Schuldt; Keinath (5); Reusch (1); Michalik; Büdel (4); Ilitsch (4); Maas; Behr; Bader (5).

Strafen:

Leipzig 5; Neuhausen 2.

Antje Henselin-Rudolph

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