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Spielberichte SC DHfK holt bei Rojewski-Rückkehr nach Magdeburg Unentschieden
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SC DHFK
10:17 29.03.2017
Großer Jubel bei den Spielern des SC DHfK nach dem Unentschieden gegen Magdeburg. Quelle: Jan Huebner
Leipzig/Magdeburg

Spiele zwischen dem SC DHfK und Magdeburg bleiben etwas Besonderes: Am Sonntag sahen die Zuschauer wieder mal ein packendes Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften kämpften bis zur letzten Sekunde. Am Ende stand durch das 21:21 eine gerechte Punkteteilung, mit der auch Leipzigs Trainer Christian Prokop zufrieden war. „Der Punkt fühlt sich super an. Es war eine Mammutaufgabe, in dem Hexenkessel zu bestehen.“

Dabei sahen die Zuschauer in Magdeburg zunächst eine zähe Anfangsphase, in der bis zur 7. Minute kein Tor fiel. Doch dann war es ausgerechnet Heimkehrer Andreas Rojewski, der den ersten Treffer des Spiels erzielte. Von Torhemmungen wegen der Rückkehr zu seinem alten Verein keine Spur. Im Gegenteil: die ersten drei Treffer auf Leipziger Seite (zwei durch einen 7-Meter) gingen alle auf das Konto des 31-Jährigen, der insgesamt 15 Jahre für die Magdeburger gespielt und dort vor drei Monaten seine letzte Partie gemacht hatte.

„Es war kein normales Spiel für mich, ich war angespannter und nervöser als sonst. Es war ein komisches Gefühl für mich, als ich die Einlaufzeremonie des SC Magdeburg von der anderen Seite erlebt habe“, sagte Rojewski nach dem Abpfiff. Das Unentschieden sei für ihn das perfekte Ergebnis gewesen. „Ein Punkt für meine Freunde hier, ein Punkt für meinen neuen Verein in Leipzig.“

Doch während des Spiels war von Rojewskis Nervosität nichts zu spüren. Angetrieben von seinen Treffern führte der SC DHfK nach 17 Minuten mit 6:4. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken: Magdeburg nutze eine Zeitstrafe der Leipziger und drehte den Spielstand. Auch mit einer Auszeit konnte DHfK-Trainer Prokop nicht verhindern, dass der SCM kurz vor der Halbzeit mit 11:9 in Führung lag. Die Gastgeber zeigten, dass sie auch auf einen zwischenzeitlichen Rückstand reagieren können.

Duell auf Augenhöhe

Zur Pause stand es 11:10 für die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt, die sich immer wieder auf die starken Paraden ihres Torwarts Dario Quenstedt verlassen konnte. Auf Leipziger Seite hatte es Trainer Prokop immer wieder ohne Torwart, dafür mit einem zusätzlichen Feldspieler versucht. Eine Taktik, die nur bedingt aufging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bleib es dann zunächst ein Duell auf Augenhöhe: Lukas Binder glich für den SC DHfK zum 11:11 aus. Auch danach konnte sich keine der beiden Mannschaften einen größeren Vorsprung erarbeiten.

Packende Schlussphase

Magdeburg schaffte es eine Minute vor dem Ende, wieder in Führung zu gehen: Marko Bezjak traf zum 21:20 für die Gastgeber. In der letzten Minute ging es dann hoch her. Es kam zu Tumulten auf dem Spielfeld, die mit einer Zeitstrafe für beide Mannschaften endeten. Besonders bitte für Magdeburg: Torwart Quenstedt bekam eine rote Karte wegen eines Schlags gegen Benjamin Meschke. Den folgenden 7-Meter verwandelte der zuvor gefoulte Christoph Steinert zum 21:21 und setzte damit den Schlusspunkt der packenden Begegnung. „Beim Siebenmeter hat die Halle enormen Druck aufgebaut. Ich war froh, als der Ball drin war“, sagte Steinert erleichtert, als das Spiel zu Ende war.

SC DHfK: Vortmann, Putera – Rojewski 8/2, Binder 4, Janke 3, Strosack 3, Steinert 2/2, Meschke 1, Oehlrich, Roscheck, Milosevic, Semper, Rivesjo, Jurdzs.

SC Magdeburg: Quenstedt 1, Green – Musa, Musche, van Olphen 1, Bagersted, Christiansen 1, Bezjak 2, O’Sullivan, Weber 8/4, Damgaard 5, Zelenovic 2, Lemke, Pettersson 1

Zuschauer: 6610.

Siebenmeter: SCM 4/3; DHfK 6/3.

Zeitstrafen: 3 und Rot Quenstedt (60.) / DHfK 5.

Zuschauer: 6610.

luc

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