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Sport Regional Die Linke kritisiert Pläne für neue Stadien von Lok Leipzig und Red Bull
Sportbuzzer Sport Regional Die Linke kritisiert Pläne für neue Stadien von Lok Leipzig und Red Bull
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19:38 03.12.2012
Linke-Stadtrat und Sprecher für Stadtentwicklung Siegfried Schlegel.
Linke-Stadtrat und Sprecher für Stadtentwicklung Siegfried Schlegel. Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

Das Leichtathletik-Stadion an der Nordanlage hat Red Bulls Fußballchef Ralf Rangnick für die U 23 ins Auge gefasst.

Die Leipziger Linken erinnern in einer Mitteilung vom Montag daran, dass es einen Kompromiss zum Beschluss für den Neubau der Red-Bull-Arena gab. Das Zentralstadion ist demnach als Multifunktionsstadion mit Leichtathletikanlage vorgesehen. Nur unter der Bedingung, dass auf dem Areal der Nordanlage eine kombinierte Trainings- und Wettkampfstätte, auch für die Leichtathleten, entsteht, kam nach Angaben der Linken-Fraktion im Stadtrat die breite Zustimmung für den Bau des reinen Fußballstadions.

„Die von der Allgemeinheit bezahlte Leipziger Sportstätteninfrastruktur ist kein Selbstbedienungsladen, über die Pächter und Investoren über die Köpfe der Bürger hinweg beliebig bestimmen können“, kritisiert Siegfried Schlegel, Sprecher für Stadtentwicklung der Linken. „Die Visionen von Stefan Lindner für das Bruno-Plache-Stadion sind nicht ernst zu nehmen“, erklärte Schlegel weiter. Schon 2011 habe Lindner auf der Alten Messe eine Eissporthalle bauen wollen, aber nie eine konkrete Anfrage für den Bau oder eine schriftliche Erklärung eingereicht, in der ein Bankkredit in Aussicht gestellt wurde.

agri