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Sport Regional Nach 27:28-Niederlage - SG LVB-Handballer legen Protest beim Sportgericht ein
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17:38 14.02.2011
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Leipzig

Hintergrund sei nach Angaben der Leipziger eine nicht regelgerechte Entscheidung der beiden Unparteiischen in der 58. Spielminute gewesen.

Demnach erzielte der Linkshänder Jacob Fritsch vom SG LVB den 26:26 Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt standen für Leipzig nurmehr fünf Spieler auf dem Platz. Das Kampfgericht monierte kurz danach, dass sich ein sechster Spieler von der Bank während des Angriffs auf dem Feld befunden haben soll.

Trotz mehrmaligen Nachfragen konnte das Kampfgericht den beiden Schiedsrichtern weder Namen noch Nummer des Spielers nennen, der sich regelwidrig verhalten haben soll.

Die Unparteiischen beschlossen daher, dass LVB-Trainer Jens Große eine zweiminütige Zeitstrafe erhalten soll. Überdies wurde ein weiterer Spieler der Leipziger vom Feld gestellt und das zuvor erzielte Tor aberkannt.

Laut SG LVB soll es keinen sechsten Spieler auf dem Feld gegeben haben. Dieser Eindruck würde dadurch bestärkt, dass es während der beanstandeten Szene weder zu Protest seitens der gegnerischen Mannschaft noch der Zuschauer gekommen sei.

Für die Bestrafung eines Mannschaftsoffiziellen „als Ersatz" für einen nicht zu ermittelnden Spieler gebe es aus Sicht des SG LVB keine rechtliche Grundlagen in den Handballregeln. Überdies stellte die Szenen ob des knappen Spielstandes eine spielentscheidende Situation dar.

Der SG LVB hat nun einen Neuansetzung der Partie beantragt um allen Seiten eine faire sportliche Basis für den Punktgewinn zu bieten.

joka