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Sport Regional RB Leipzig siegt 4:2 gegen FC Liefering - Probleme mit dem aggressiven Gegner
Sportbuzzer Sport Regional RB Leipzig siegt 4:2 gegen FC Liefering - Probleme mit dem aggressiven Gegner
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14:26 19.01.2013
Testspiel in der Red Bull Arena: RB Leipzig trifft auf einen kampfbetonten FC Liefering.
Testspiel in der Red Bull Arena: RB Leipzig trifft auf einen kampfbetonten FC Liefering. Quelle: GEPA Pictures
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Leipzig

Die Rasenballer setzten sich  vor rund 1000 Zuschauern in der Red Bull Arena mit 4:2 Toren durch.

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Als Juniorteam von RB Salzburg spielte die Liefering-Elf in blauen Trikots und gelben Hosen, also den Farben, in denen auch RB Leipzig bei Auswärtsspielen aufläuft. Gleich in der 6. Minute foulte René Aufhauser (36, 58 Länderspiele für Österreich) den Leipziger Henrik Ernst im Strafraum. Der Schiedsrichter gab einen Elfmeter – Frahn machte das 1:0 für RB Leipzig. Den Vorsprung konnten die Bullen nicht lange halten. Wenige Minuten später nutzte der Österreicher André Ramalho Silva eine Nachlässigkeit in der RB-Abwehr und erzielte den Ausgleich.

Liefering zeigt Kurzpass-Spiel und Angriffslust

Alexander Zorniger, RB-Coach. Quelle: GEPA Pictures

Das Team von Alexander Zorniger sah sich in der ersten Halbzeit mit einem kampfbetonten Gegner konfrontiert. Die Österreicher zeichneten sich durch Tugenden aus, die auch der RB-Trainer von seinen Leuten fordert: Frühe Balleroberung und Kurzpass-Spiel. Das mag daran liegen, dass Liefering-Coach Peter Zeidler als Co-Trainer von Ralf Rangnick in Hoffenheim arbeitete. Dort studierte er das Spielsystem, das auch den Rasenballern in Fleisch und Blut übergehen soll.

Die Österreicher preschten vor, und Wolfgang Mair nutzte in der 26. Minute im Strafraum eiskalt seine Chance für ein Kopfball-Tor. In der 37. Minute wurden die Lieferinger dann für ein Foul an Tom Nattermann bestraft. Daniel Frahn schoss für RB den Elfmeter und erzielte den Halbzeitstand von 2:2.  

„Wir waren vom Kopf nicht auf dem Platz und hatten im Mittelfeld zu viele Ballverluste, das hat mir überhaupt nicht gefallen“, bewertete Zorniger später die erste Halbzeit. Das muss er auch seiner Elf in der Kabine klargemacht haben, denn die zeigte in der zweiten Spielhälfte – die auch von vielen Einwechselungen gekennzeichnet war - deutlich mehr Präsenz.

Traumtor von Rockenbach da Silva

Mit traumhaften Freistoß von der Strafraumgrenze aus brachte Thiago Rockenbach da Silva die Bullen in der 79. Minute in Führung. Zehn Minuten später legte Carsten Kammlott nach. Beim 4:2 für Leipzig blieb es auch bis zum Abpfiff. Zornigers Fazit: „Die zweite Halbzeit war ordentlich.“

Die Partie war auch der erste Spieleinsatz für RB-Neuzugang Clemens Fandrich, der von Cottbus nach Leipzig kam. „Es war schwierig, auf dem schmierigen Rasen zu spielen, hat aber viel Spaß gemacht“, kommentierte Fandrich seine Premiere. Zorniger zu seinem neuen Schützling: „Clemens muss jetzt körperlich fit werden, auch die Laufwege müssen noch abgestimmt werden.“ Mit seinen kurzen Pässen könne Fandrich der Mannschaft helfen.

Insgesamt urteilte der RB-Coach: „Liefering ist genauso aggressiv wie Jena. Für uns war das Spiel eine gute Standortbestimmung.“

Statistik RB Leipzig:

1. Halbzeit:

Domaschke – Müller, Hoheneder, Franke, Judt – Nattermann, Ernst, Schinke – Fandrich – Kutschke, Frahn (C)

2. Halbzeit:

Bellot – Koronkiewicz, Sebastian, Hoffmann, Kocin – Röttger, Schulz, Heidinger – Rockenbach – Kammlott, Morys

Tore:

1:0 Frahn (8., Foulelfmeter), 1:1 Ramalho (11.), 1:2 Mair (26.), 2:2 Frahn (37., Foulelfmeter), 3:2 Rockenbach (79.), 4:2 Kammlott (89.)

Zuschauer:

1.000 in der Red Bull Arena

Matthias Roth/Evelyn ter Vehn