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Sport Regional Vierter Sieg in Folge für Uni-Riesen Leipzig - 40 dramatische Minuten
Sportbuzzer Sport Regional Vierter Sieg in Folge für Uni-Riesen Leipzig - 40 dramatische Minuten
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20:27 17.03.2013
Von Frank Schober
40 Leipziger Fans unter den 1040 Zuschauern feiern ihre Spieler in Jena. Quelle: Dirk Birnbaum

Nach 40 dramatischen Minuten feierte der USC bei den Thüringern in der 2. Basketball-Liga Pro A einen 85:83 (42:47)-Auswärtssieg. Da mit Paderborn und Essen jedoch zwei weitere Kellerkinder gestern gewannen, ist der Abstieg der Leipziger nicht mehr zu verhindern.

Ein bestens gelaunter USC-Trainer Martin Scholz stellte gestern Abend mal wieder fest, dass "derjenige so ein enges Spiel gewinnt, der den größeren Siegeswillen an den Tag legt". Dies war einmal mehr der Tabellenletzte. Am Freitagabend, als die Leipziger gegen Kirchheim einen Fehlstart hinlegten, hatte der Coach noch eine leichte Sättigung seiner Jungs nach zwei Erfolgen ausgemacht. "Auch wenn es keiner zugeben wollte: Am Anfang fehlte uns da ein wenig das Feuer. Es dauerte, ehe wir das körperbetonte Spiel des Gegners angenommen hatten." Doch dann zeigten die Uni-Riesen zumindest in der Offensive eine starke Leistung und schafften sogar 20 Punkte in Folge - eine im Basketball seltene Leistung.

Gestern erwischte der USC den besseren Start (4:0), ließ Jena dann aber auf 12:28 wegziehen. Der Moral der Leipziger tat dies jedoch keinen Abbruch. Mit einer beherzten Defensivarbeit konnte der USC den Rückstand immer wieder verkürzen.

Den besseren Beginn im letzten Viertel hatten dann die Thüringer, doch die Auszeit von Martin Scholz beim Stand von 61:71 hinterließ Wirkung. Nach dem 70:77 aus Sicht des USC und einer erneuten Auszeit bliesen Adam Sollazzo und seine Uni-Riesen dann zur richtigen Aufholjagd. Mit einem Dreier besorgte der US-Boy drei Minuten vor Schluss den Anschluss zum 80:81, ehe er sein Team mit zwei Freiwürfen in Front brachte. In der hektischen Schlussphase wechselte die Führung ständig. 18 Sekunden vor Ende besorgte Nick Freer per Freiwurf den Endstand, die Jenaer trafen nicht mehr. Science-City-Coach Georg Eichler erklärte die Niederlage mit fehlendem Glück: "Der Ball muss in den Korb. Würfe, die sonst im Schlaf reinfallen, haben heute einfach nicht gesessen."

Jochen Böhmcker, Spielleiter der Jungen Liga, sprach allen Leipzigern gestern aus dem Herzen: "Es ist schade, dass sie so spät begonnen haben zu gewinnen. Mit ihrer Halle und dem soliden Management gehören sie sicher perspektivisch in die Pro A."

USC: Sollazzo 21, Freer 19, Tyrna 14, Schaffartzik 10, McCammon 10, Spalke 5, Simon 4, Heinrich 2.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.03.2013

Frank Schober

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