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Sport Regional Volleyball: Starke Familienbande in der Hobbyliga
Sportbuzzer Sport Regional Volleyball: Starke Familienbande in der Hobbyliga
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20:30 17.03.2013
Von Kerstin Förster
Spaß am Spiel: Jan, Alexander und Jörg Richter (v.l.) freuen sich über den dritten Platz. Quelle: Christian Nitsche

Das Familienteam im Trikot der TSG Schkeuditz liebt und lebt Volleyball, freut sich nach vier Jahren Final-Abstinenz gleich über einen Doppelschlag (Pokal/Liga) zur 21. Auflage der Leipziger Hobbyliga. Ein Wermutstropfen trübt das ansonsten sonnige Wochenende. Urgestein Günter "Günni" Richter (68) urlaubt in Indonesien.

Was 1992 mit sieben Mannschaften begann (Schkeuditzer Triumph), erzählt längst eine Erfolgsgeschichte. 86 Teams in vier Leistungsklassen gehen ran ans Netz. Für das Sahnehäubchen Finale qualifizieren sich jeweils fünf Vertretungen. Dazu spielen die zehn Damen-Mannschaften ihre Besten aus. Die Stimmung ist erstligareif. "Wir haben einen riesigen Zuspruch. Das Niveau hat sich kontinuierlich erhöht. Es finden immer wieder neue, dynamische Freizeitspieler zu uns. Darunter sind auch ehemalige Regionalligisten, die immer noch Spaß am Volleyball haben", berichtet Organisator Klaus Becker (51), der die starken Familienbande heraushebt ("Typisch für uns") und selbst im Team St. Georg (LK B) beispielhaft vorangeht. Denn seine Söhne Stefan (26) und Thomas (16) sowie Bruder Michael (48) schmettern, was das Zeug hält. Das Finale bleibt ein Traum. "Die anderen sind halt besser", erkennt Becker neidlos an.

Die Vorzüge der Hobby-Runde liegen auf der Hand: "Es ist ein schöner Ausgleich zum Job, die Zeiten sind ideal. Training und Spiele finden in der ­Woche statt", sagt Bauingenieur Jörg Richter. Einzig die Endrunde wird Samstag/Sonntag zelebriert. Weil Geschenke die Freundschaft fördern, hat das Macher-Quintett Klaus Becker, Jörg Meier, Christian Ebner, Hardy Bittner und Daniel Fittke bei Sponsoren offene Türen eingerannt und sie in die Spiele-Familie aufgenommen. Endstand, Pokal: 1. Volleyball-Füchse Markranstädt, 2. Lok Engelsdorf, 3. Clara-Zetkin. Liga-Frauen: 1. VSG 2000, 2. Bullshit Dölzig, 3. Springmäuse. Männer LK A: 1. Lausbuben Grünau, 2. BiBaBo, 3. Schkeuditz. LK B: 1. AC Taucha, 2. Clara-Zetkin. 3. Borsdorf. LK C: 1. Bad Boys, 2. Lindenthal, 3. Kleeblatt Markkleeberg. LK D: 1. Conneballer, 2. VfA Motor, 3. Taucha II.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.03.2013

Kerstin Förster

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