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Sportmix Bayern nur Remis in Berlin - BVB siegt vor leerer Südtribüne
Sportbuzzer Sportmix Bayern nur Remis in Berlin - BVB siegt vor leerer Südtribüne
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20:36 18.02.2017
Freiburgs Vincenzo Grifo (r) trifft gegen den HSV zum 2:2. Quelle: Daniel Reinhardt
Berlin

Nur drei Tage nach der Gala gegen den FC Arsenal in der Champions League hat der FC Bayern in der Liga eine enttäuschende Leistung gezeigt. Die Münchner bleiben trotz des 1:1 bei Hertha BSC weiter klarer Tabellenführer der Fußball-Bundesliga vor RB Leipzig, das erst am Sonntag spielt.

Auf Rang drei kletterte Borussia Dortmund, das trotz der gesperrten Südtribüne 3:0 gegen Wolfsburg gewann. Schlusslicht SV Darmstadt kassierte beim 0:2 in Hoffenheim wieder einen Rückschlag. Werder Bremen in Mainz und der FC Ingolstadt in Frankfurt feierten dagegen im Abstiegskampf wichtige Siege. Der Hamburger SV vergibt beim 2:2 gegen Freiburg einen Heimsieg.

HERTHA BSC - FC BAYERN MÜNCHEN 1:1 (1:0)

Auf die Tor-Gala beim 5:1-Erfolg gegen den FC Arsenal folgte für den FC Bayern erneut kein überzeugender Auftritt im Liga-Alltag. Bei Hertha BSC reichte es nur zu einem Remis. Stürmer Vedad Ibisevic brachte die Gastgeber mit seinem ersten Liga-Treffer seit November in Führung (21. Minute). Der eingewechselte Robert Lewandowski glich für die Münchner mit der letzten Aktion im Spiel aus (90.+6) und verhinderte die zweite Saisonniederlage. RB Leipzig kann am Sonntag den Rückstand auf den Tabellenführer auf fünf Zähler verkürzen.

BORUSSIA DORTMUND - VfL Wolfsburg 3:0 (1:0)

Auch ohne die knapp 25 000 Südtribünen-Fans gelang dem BVB gegen Wolfsburg nach den jüngsten Misserfolgen in Darmstadt und Lissabon wieder ein klarer Sieg. Den wichtigen Heimerfolg leitete Wolfsburgs Jeffrey Bruma mit einem Eigentor per Kopf ein (20.), Außenverteidiger Lukasz Piszczek (48.) und Offensivspieler Ousmane Dembélé (59.) erhöhten. Der BVB kletterte durch den Sieg auf Rang drei, Wolfsburg hat nur noch vier Zähler Vorsprung auf den 17. Ingolstadt.

1899 HOFFENHEIMDARMSTADT 98 2:0 (0:0)

Eine Woche nach dem überraschenden 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund stand Schlusslicht Darmstadt 98 auch gegen die starke Hoffenheimer Offensive zunächst hinten sicher. Allerdings gelang den Hessen auch nach vorne nicht viel, Hoffenheim schlug nach der Pause durch Andrej Kramaric (64./90.+3/Foulelfmeter) eiskalt zu. Für die Lilien ist es der nächste Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg, Hoffenheim hat als Vierter dagegen weiter gute Chancen auf das internationale Geschäft.

1. FSV MAINZ 05 - SV WERDER BREMEN 0:2 (0:2)

Bis zur Partie in Mainz waren die Bremer in der Liga im Jahr 2017 noch ohne Punkt, der Druck auf Trainer Alexander Nouri wurde immer größer. Gegen die Rheinhessen gelang Werder der ersehnte erste Erfolg im neuen Jahr. Nationalspieler Serge Gnabry per Kopf (16.) und Winter-Neuzugang Thomas Delaney mit einem Freistoß (23.) sorgten für den verdienten Sieg. Bremen bleibt durch den Erfolg weiter in der Gefahrenzone und liegt sechs Zähler hinter Mainz.

EINTRACHT FRANKFURT - FC INGOLSTADT 0:2 (0:1)

Frankfurt kassierte seine zweite Niederlage in Serie und rutschte auf Rang fünf ab. Romain Bregerie erzielte nach einer Ecke die Führung für die Gäste (26.). Frankfurts David Abraham sah nach einem Tritt gegen Dario Lezcano die Rote Karte (34.), bei Ingolstadt musste Mathew Leckie vorzeitig gehen (81.). Makoto Hasebe vergab einen Foulelfmeter für die Gastgeber und setzte auch den Nachschuss an die Latte (56.). Besser machte es auf der Gegenseite Pascal Groß (69.). Die Gäste bleiben zwar 17., schöpfen aber Hoffnung im Abstiegskampf.

HAMBURGER SV - SC FREIBURG 2:2 (1:1)

Ein vergebener Foulelfmeter von Aaron Hunt in der 88. Minute kostet den HSV einen Heimsieg gegen giftige Freiburger. Zweimal hatten Hunt (15. Minute) und Michael Gregoritsch (57) die Gastgeber in Führung gebracht und den Norddeutschen damit Hoffnung auf den nächsten Punkte-Dreier gemacht. Maximilian Philipp (23.) und Vincenzo Grifo (72.) glichen jedoch jeweils für die Breisgauer aus. Der HSV hat damit als 15. nur zwei Punkte Vorsprung auf Ingolstadt auf Abstiegsplatz 17. Freiburg ist als Neunter im gesicherten Mittelfeld.

dpa

Die gesperrte Südtribüne schmerzt Borussia Dortmund beim Heimspiel gegen Wolfsburg. Trotz des 3:0-Sieges dürfte die Debatte um die harte Kollektivstrafe des DFB noch weitergehen.

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