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Eishockey 40 Tore und Siege der Topfavoriten zum Saison-Auftakt
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22:28 13.09.2019
Der Berliner Maxim Lapierre (2.v.r) hat das 4:0 gegen die Grizzlys erzählt. Quelle: Andreas Gora
Nürnberg

Mit Auftaktsiegen zum Start in die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind die Adler Mannheim und der EHC Red Bull München ihrem Status als Topfavoriten gerecht geworden.

An einem ersten Spieltag mit insgesamt 40 Toren bezwang Meister Mannheim die Nürnberg Ice Tigers 4:1. Die Münchner holten in einer Neuauflage des denkwürdigen Playoff-Halbfinalduells aus der vergangenen Saison ein 2:1 bei den Augsburger Panthern.

Die meisten Tore zum Start sahen die Zuschauer in Schwenningen beim 4:10 der Wild Wings gegen den ERC Ingolstadt - zeitweise nicht so viel zu sehen gab es für die Fans in Straubing. Die Partie dort musste wegen Nebels in der Halle mehrfach unterbrochen werden. Die Eisbären aus Berlin starteten mit einem 4:1 gegen die Wolfsburg Grizzlys in die Spielzeit.

Bis Anfang März geht es in der Vorrunde an 52 Spieltagen um den Einzug in die Playoffs. Der neue Meister steht Ende April kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft in der Schweiz fest.

Die als möglicher Herausforderer der beiden Favoriten gehandelten Haie aus Köln erlebten einen enttäuschenden Start. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Mike Stewart gab es vor eigenem Publikum ein 2:3 in der Verlängerung gegen die Iserlohn Roosters. "Wir hatten Probleme, in die Zone zu kommen, vorne vors Tor. Da müssen wir schauen, dass wir etwas stärker sind", sagte Kölns Sebastian Uvira bei Magenta Sport. Am 2. Spieltag am Sonntag kommt es zum Aufeinandertreffen mit den Adler Mannheim.

Die Fans des Titelverteidigers bejubelten beim 3:1 in Nürnberg den erst 17 Jahre alten Tim Stützle als Schützen des frühen 1:0. Außerdem trafen David Wolf und Marc Katic, das 1:1 durch Christopher Brown war nur eine Momentaufnahme. "Ich denke, dass wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht haben", sagte Mannheims Wolf.

Spannender war das Bayern-Derby zwischen München und Augsburg, bei dem der Vizemeister bis zur letzten Sekunde den knappen Vorsprung verteidigen musste. Maximilian Kastner und der 19 Jahre alte Justin Schütz trafen für den EHC, Mathew Fraser brachte den Puck für Augsburg zum Ausgleich über die Linie.

In Straubing führten die warmen Außentemperaturen zu Nebel auf der Eisfläche. Ab dem zweiten Drittel waren Teile davon daher nur schwer zu erkennen, im Schlussdrittel beim 4:3-Sieg nach Verlängerung für die Gastgeber musste die Begegnung dreimal für knapp zwei Minuten unterbrochen werden. Die Verletzungsgefahr durch die schlechte Sicht war zu hoch.

dpa

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