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Eishockey Weitere Profis verlassen Krefeld - "Weg vom EC Hollywood"
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Vor Saisonstart: Chefcoach Hanlon verlässt Krefeld Pinguine

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20:08 24.11.2020
Glen Hanlon ist nicht mehr der Coach der Krefeld Pinguine. Quelle: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/epa/dpa
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Krefeld

Der 63 Jahre alte Kanadier hatten den ungewöhnlichen Schritt unter anderem mit seinem Alter und der Corona-Pandemie begründet. "Seine Motive, den Verein zu verlassen, können wir zwar verstehen, hätten uns allerdings gewünscht, dass diese bereits vor Amtsantritt mit entsprechender Weitsicht geklärt worden wären", hieß es vom Club nun.

In Kris Foucault, Colin Smith, Wade Bergman und Torsten Ankert verlassen zudem vier Spieler den Club, der in der vergangenen Saison lange vor der Insolvenz stand. Foucault, der zu den Eisbären Berlin wechselt, Bergmann und Smith waren ebenfalls erst im Sommer nach Krefeld gewechselt. Teilweise stünden die Personalien in Verbindung mit dem Abgang von Hanlon, hieß es. Smith soll demnach nach Schweden wechseln. Zuvor war Eugen Alanov zur Düsseldorfer EG gewechselt.

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Überraschende Personalwechsel sind seit einigen Monaten häufig geworden. Nach dem Theater um Investor Michail Ponomarew, der sich schließlich zurückzog, ging auch der bisherige Geschäftsführer Matthias Roos. Davon wurde vom neuen Investor Roger Nicholas installiert, der ebenfalls schon wieder weg ist.

Seit einigen Wochen werden die Geschäfte vom erst 24 Jahre alten Letten Sergey Saveljev geführt. Für Verdruss bei vielen Fans sorgte auch der erzwungene Abgang von Nationalstürmer Daniel Pietta zum ERC Ingolstadt. Mit dem gebürtigen Krefelder befinden sich die Pinguine im Rechtsstreit.

© dpa-infocom, dpa:201122-99-423213/4

dpa