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Hamilton: Formel 1 in Jeddah kann Dinge in Bewegung setzen

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07:21 31.10.2020
Mercedes-Superstar Lewis Hamilton sieht auch Chancen in einem Rennen in Saudi-Arabien. Quelle: Joe Portlock/Getty Pool/AP/dpa
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Sport solle vereinen, meinte Wolff. Bei seinem Besuch beim Rennen der Formel E in Riad im Vorjahr sei er beeindruckt vom Wandel und den Umständen im Gastgeberland gewesen, erklärte der 48-Jährige.

Die Formel 1 plant offenbar im Herbst 2021 ein Stadtrennen im Jeddah. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte dies scharf kritisiert. Saudi-Arabien wolle mit dem Gastspiel der Rennserie von der schlechten Menschenrechtslage in dem Staat ablenken.

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Mercedes-Superstar Lewis Hamilton verwies darauf, die Formel 1 könne ein "kraftvolle Plattform sein, um Dinge in Bewegung zu setzen". Sport habe die Kraft, die Welt zum Besseren zu verändern, versicherte der WM-Spitzenreiter. In Zukunft müsse sich die Formel 1 noch stärker die Frage stellen, wie sie zum positiven Wandel in ihren Gastgeberländern beitragen könne. Er wisse aber nicht genug über die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien für ein endgültiges Urteil.

Auch Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel wollte sich zu den Plänen der Formel 1 nicht äußern. "Ich weiß zu wenig darüber", sagte der Hesse. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto betonte: "Sport kann viel Gutes bewirken."

© dpa-infocom, dpa:201031-99-153115/3

dpa