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Formel 1 Hülkenberg verliert Cockpit bei Renault 2020 an Ocon
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14:33 29.08.2019
Wird 2020 nicht mehr für Renault fahren: Nico Hülkenbergl. Quelle: Photo4/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press
Spa-Francorchamps

Wie das französische Werksteam am Rande des Großen Preises von Belgien bekanntgab, erhält der 22 Jahre alte Ocon einen Mehrjahresvertrag und wird ab 2020 an der Seite des Australiers Daniel Ricciardo fahren. Der Vertrag des 32 Jahre alten Emmerichers Hülkenberg läuft am Saisonende aus und wird nicht verlängert. Er fährt seit 2017 für Renault.

Auch nach dem Aus bei Renault könnte Hülkenberg, der seit 2010 in der Formel 1 hinter dem Steuer sitzt, im kommenden Jahr weiter in der Königsklasse des Motorsports aktiv bleiben. Teamchef Günter Steiner vom US-Rennstall Haas bestätigte im Fahrerlager von Spa-Francorchamps bereits Interesse an einer Verpflichtung des Rheinländers. Bei den Amerikanern läuft der Vertrag des Franzosen Romain Grosjean aus, der ersetzt werden könnte. Das zweite Haas-Cockpit ist fest an den Dänen Kevin Magnussen vergeben.

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul dankte Hülkenberg in einer Mitteilung des Teams für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahren. Es sei "eine schwierige Entscheidung" gewesen, künftig nicht mehr mit Hülkenberg zusammenzuarbeiten, betonte der Franzose. Der erfahrene Hülkenberg habe persönlich großen Anteil an vielen positiven Entwicklungen im Team.

dpa

Der Finne Valtteri Bottas fährt auch in der kommenden Formel-1-Saison an der Seite des fünfmaligen Weltmeisters Lewis Hamilton bei Branchenführer Mercedes.

Wie der Rennstall kurz vor dem Großen Preis von Belgien bekanntgab, verlängerte der 30-Jährige seinen Vertrag bei den Silberpfeilen um eine weitere Saison.

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Nach der kurzen Sommerpause startet der zweite Teil der Saison in der Formel 1 an diesem Wochenende in Spa-Francorchamps. Sebastian Vettel hofft in seinem Ferrari auf einen Triumph wie im Vorjahr.

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Im Rekord-Kalender der Formel 1 für die nächste Saison wird dem Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" zufolge Hockenheim fehlen. Die Teams haben demnach der Ausweitung auf 22 Grand Prix zugestimmt, das wäre noch ein WM-Lauf mehr als in diesem Jahr.

Diesen Kalender-Entwurf, in dem laut dem Bericht der Große Preis von Deutschland fehlt, muss nun noch der Motorsport-Weltverband FIA absegnen.

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