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Formel 1 Schlaglichter zum Autodromo Enzo e Dino Ferrari
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Schlaglichter zum Autodromo Enzo e Dino Ferrari

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07:35 28.10.2020
Siegte 2006 beim letzten Formel-1-Rennen in Imola: Michael Schumacher. Quelle: Gero Breloer/dpa
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Imola

Als eine der wenigen Pisten wird das auch nach dem Ferrari-Sohn Dino benannte Autodromo gegen den Uhrzeigersinn befahren. Der 4,909 Kilometer lange Kurs gilt als sehr schnell und erinnert die Fahrer mit Passagen wie Tamburello, Acque Minerali und Piratella eher an frühere Zeiten. Nach dem bislang letzten Formel-1-Gastspiel 2006 wurde die Strecke umgebaut und die Boxengebäude modernisiert.

Die Lage: Die Ferrari-Fabrik in Maranello ist nur 80 Kilometer entfernt, für die Scuderia ist es ein weiteres Heimspiel. Die Toskana und die Adria-Strände sind nicht weit entfernt, ins Zentrum von Bologna ist es nur ein Katzensprung. Wenn die Emilia Romagna wegen der Corona-Pandemie nicht gerade wieder Risikogebiet wäre, würde sich eine Kurzreise zum Grand Prix auch touristisch lohnen.

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Die Statistik: 27 Mal war Imola von 1980 an Gastgeber für die Königsklasse, 26 Mal davon wurde das Rennen als Großer Preis von San Marino gefahren. Mit sieben Siegen hält Michael Schumacher den Rekord. Auch Bruder Ralf (2001) und Heinz-Harald Frentzen (1997) sorgten für deutsche Erfolge auf der Strecke.

Das unvergessene Rennen: Die schwarzen Tage im Frühjahr 1994 würde die Formel 1 am liebsten ungeschehen machen. Erst verunglückte Rubens Barrichello im Training schwer und kam nur mit viel Glück mit dem Leben davon. Einen Tag später starb der Österreicher Roland Ratzenberger bei einem Crash, ehe am Renn-Sonntag die Ikone Ayrton Senna in der damals ultraschnellen Tamburello-Kurve sein Leben ließ. Die Formel 1 war tief geschockt und investierte fortan viel in mehr Sicherheit.

So lief es beim letzten Mal: Für seinen ersten Saisonsieg 2006 musste Michael Schumacher hart arbeiten. Der Ferrari-Pilot startete von der Pole Position, führte zunächst klar, bekam dann aber Probleme mit seinen Reifen. Verfolger Fernando Alonso schloss im Renault auf, kam aber bis zum Schluss nicht am Deutschen vorbei. Platz fünf belegte damals übrigens der Finne Kimi Räikkönen, der damit als Einziger im aktuellen Fahrerfeld Grand-Prix-Erfahrung in Imola hat.

© dpa-infocom, dpa:201027-99-104295/3

dpa