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Formel 1 Todt: Deutschland sollte weiter Formel-1-Rennen haben
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12:58 27.07.2019
Hockenheim

Es tue ihm leid, wenn die Antrittsgebühren nicht bezahlt werden könnten. "Da können wir aber wenig machen", sagte der 73-jährige Franzose.

Der Grand Prix von Deutschland auf dem Hockenheimring konnte für dieses Jahr erst gesichert werden, nachdem sich Mercedes als Titelsponsor verpflichtet hatte. Die Betreiber des Kurses in Nordbaden können die Antrittsgebühren schon lange nicht mehr aufbringen. Für 2020 ist ein Deutschland-Rennen nach derzeitigem Stand unwahrscheinlich. Eine Rennstrecke wie Baku etwa soll jährlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro Gebühr zahlen.

FIA-Boss Todt lobte die Qualitäten von Sebastian Vettel. "Er ist ein großartiger Fahrer, einer der besten Fahrer der Welt", sagte der Chef der obersten Regelbehörde. Wahrscheinlich habe der Ferrari-Pilot aber in seiner ganzen Zeit bei der Scuderia nicht die beste Maschine gehabt, "die ihm erlauben würde, so weit vorne zu sein, wie er sein könnte."

Todt sagte mit Blick auf Vettels Stallrivale Charles Leclerc: "Er hat einen sehr talentierten Teamkollegen, der ihm wahrscheinlich das Leben etwas schwerer macht. Er ist ein Mensch und keine Maschine, so darf man aber auch Fehler machen. Das kann passieren, wenn man unter hohem Druck steht."

dpa

Ferrari-Star Sebastian Vettel hat den WM-Titel trotz der eigentlich aussichtslosen Lage in der Fahrerwertung noch nicht abgehakt. "Abgerechnet wird nach dem letzten Rennen am 1. Dezember in Abu Dhabi", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister im Interview der Tageszeitung "Die Welt".

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