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Radsport Buchmann nach Wetterchaos: Podium ist "nicht mehr weit weg"
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18:41 26.07.2019
Emanuel Buchmann (r) vom Team Bora-Hansgrohe fährt vor dem Kolumbianer Egan Bernal. Quelle: Yorick Jansens/BELGA
Tignes

Morgen nochmal alles geben und dann schauen, was am Ende rauskommt. Ich fühle mich für die dritte Woche noch echt gut, so habe ich mich bei einer dritten Woche noch nie gefühlt", sagte Buchmann. Im Gesamtklassement ist der 26 Jahre alte Profi vom Bora-hansgrohe-Team nun Fünfter, auf einen Podestplatz in Paris fehlen ihm derzeit nur 39 Sekunden. Gelb trägt nun Egan Bernal. Der Kolumbianer liegt 1:42 Minuten vor dem Deutschen.

Mit Blick auf die Etappe nach Val Thorens am Samstag sagte Buchmann: "Morgen ist die entscheidende Etappe, da gilt es nochmal alles zu geben. Da muss man nichts mehr sparen." Ein derartiges Wetter wie bei der Abfahrt vom Col de L'Iseran, als Hagel- und Regenschauer sowie eine Schlammlawine eine Weiterfahrt unmöglich machten, war auch für Buchmann neu. "So etwas ist mir noch nie passiert, dass abgebrochen wurde. So viel Hagel habe ich auch noch nie gesehen", sagte der Ravensburger.

dpa

Nach dem wetterbedingten Abbruch der 19. Etappe der Tour de France wird es für das Teilstück von Saint-Jean-de-Maurienne nach Tignes keinen Etappensieger geben. Dies teilten die Veranstalter bei Twitter mit. 

Für die Gesamtwertung werden zwar die Zeiten vom Gipfel des Col de L'Iseran herangezogen, einen Etappensieg bekommt der Gelb-Träger Egan Bernal wegen der besonderen Umstände aber nicht zugeschrieben. Auch der aggressivste Fahrer des Tages wurde nach heftigen Regen- und Hagelschauern sowie einer Schlammlawine diesmal nicht gekürt.

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