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Radsport Greipel nach Lambrecht-Tod: Fährt "anders Radrennen"
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07:25 15.08.2019
Nachdenklich: André Greipel bei der Trauerfeier des verstorbenen Bjorg Lambrecht. Quelle: Dirk Waem/BELGA
Berlin

Man wird sich bewusst, wie zerbrechlich der Mensch ist und wie gefährlich der Sport ist. Man kann es nicht vergessen und fährt vielleicht anders Radrennen. Ich hoffe einfach, dass so etwas nicht so oft passiert. Das ist alles andere als schön", sagte Greipel in einer Medienrunde.

Der 22 Jahre alte Lambrecht war Anfang August bei der Polen-Rundfahrt nach einem Sturz gegen eine Betonkonstruktion gestorben. Greipel war mit dem Talent bis Ende 2018 in einem Team gefahren, bei der Trauerzeremonie hatte der Routinier den Sarg getragen. "Wenn man mit Bjorg einen alten, jungen Teamkollegen verliert, ist das alles andere als schön", sagte der 37-Jährige und fügte hinzu: "Man darf aber auch nicht vergessen, wie schön der Radsport sein kann."

dpa

Altstar André Greipel hat die Fortsetzung seiner Radsport-Karriere angekündigt, gleichzeitig aber auch Kritik an seinem Rennstall Arkea-Samsic geäußert.

"Ich fahre auf jeden Fall weiter Fahrrad und womöglich auch bei Arkea-Samsic", sagte Greipel in einer Medienrunde zu der am 29. August beginnenden Deutschland-Tour und ergänzte: "Es sind Entscheidungen getroffen worden, womit ich nicht zufrieden bin.

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Mehrere hundert Menschen haben dem in der vergangenen Woche tödlich verunglückten Radprofi Bjorg Lambrecht in Belgien die letzte Ehre erwiesen.

Bei der Abschiedszeremonie am Dienstag in der Kirche in Lambrechts Heimatstadt Knesselare nahm auch Deutschlands Topsprinter André Greipel teil, der im vergangenen Jahr zusammen mit Lambrecht beim belgischen Lotto-Soudal-Rennstall fuhr. Greipel trug nach Ende der Zeremonie mit weiteren Teamkollegen den Sarg Lambrechts.

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