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Tennis Das bringt der Tag in Wimbledon: Kerber will zweiten Sieg
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07:14 04.07.2019
Hat in Wimbledon die dritte Runde als Ziel: Titelverteidigerin Angelique Kerber. Quelle: Mike Egerton/PA Wire
London

Angeführt von Angelique Kerber spielt ein deutsches Tennis-Quintett am Donnerstag in Wimbledon um den Einzug in die dritte Runde.

Die Titelverteidigerin muss im dritten Spiel nach 12.00 Uhr MESZ ran. Auf dem Centre Court steht das Duell zwischen dem spanischen French-Open-Sieger Rafael Nadal und dem Australier Nick Kyrgios im Fokus. Ein Überblick über den Tag in Wimbledon:

DIE DEUTSCHEN DAMEN

Vorjahressiegerin Kerber geht als klare Favoritin in das Aufeinandertreffen mit Lauren Davis. Die 25-jährige US-Amerikanerin ist lediglich die Nummer 95 der Welt. Der einzige Vergleich beider Damen, den Kerber gewann, ist allerdings schon acht Jahre her. "Sie ist klein, sie bewegt sich gut, sie holt viele Bälle", sagte die 31-Jährige über ihre 1,57 Meter große Gegnerin.

Wie von Kerber ist auch von Julia Görges ein Weiterkommen erwartbar. Die Vorjahres-Halbfinalistin tritt gegen Warwara Flink aus Russland an und bekommt es damit zum zweiten Mal mit einer Qualifikantin zu tun. Als Nächstes ist ein reizvolles Duell mit US-Amerikanerin Serena Williams möglich. Laura Siegemund dürfte es gegen die Tschechin Barbora Strycova dagegen schwer haben.

DIE DEUTSCHEN HERREN

French-Open-Achtelfinalist Jan-Lennard Struff steht vor einer schwierigen Zweitrunden-Aufgabe gegen Taylor Fritz. Der US-Amerikaner reiste mit der Empfehlung des Turniersiegs von Eastbourne nach London. Allerdings spielt auch Struff seit Monaten auf konstant hohem Niveau und hat Selbstvertrauen.

"Solche Erfolge wie in Paris möchte man mehr haben. Ich versuche, mich davon tragen zu lassen", sagte die Nummer 34 der Tennis-Welt. Grand-Slam-Debütant Dominik Köpfer hat schon mit seinem Auftakterfolg überrascht und trifft nun auf den an Position 24 gesetzten Argentinier Diego Schwartzman.

DAS INTERNATIONALE GESCHEHEN

Mit Spannung erwartet wird der Zweitrunden-Knüller zwischen dem spanischen French-Open-Gewinner Nadal und dem Australier Kyrgios. Das Duell hat eine Vorgeschichte: Vor fünf Jahren überraschte Kyrgios im Wimbledon-Achtelfinale als Tennis-Nobody mit einem Erfolg über Nadal. Eine interessante Show scheint garantiert. Beim umstrittenen Tennis-Lümmel Kyrgios wechseln sich Genie und Wahnsinn ab.

dpa

Die Sensations-Doppelsieger der French Open hoffen auf eine Davis-Cup-Nominierung für die Finalwoche in Madrid. "Dass wir da einen Ansporn haben, ist klar. Wir wollen auf jeden Fall Davis Cup spielen", sagte Kevin Krawietz.

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Das hatten sich die beiden French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies anders vorgestellt. Statt den Erfolgslauf von Paris in Wimbledon fortzusetzen, ist schon nach der ersten Runde Schluss.

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Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic ist auch bei seinem Drittrunden-Einzug in Wimbledon ohne Satzverlust geblieben.

Der Titelverteidiger gewann beim Rasenturnier in London 6:3, 6:2, 6:2 gegen den US-Amerikaner Denis Kudla.

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