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Neue Fragezeichen um Start der Australian Open

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06:56 19.11.2020
Der angedachte Starttermin der Australian Open ist wegen der Corona-Pandemie weiter fraglich. Quelle: Andy Wong/AP/dpa
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Melbourne

Als Knackpunkt in den Diskussionen zwischen dem australischen Verband und der Regierung im Bundesstaat Victoria, in dem Melbourne liegt, erweist sich wegen der Coronavirus-Pandemie die Frage nach dem Beginn der 14-tägigen Quarantäne, die alle Spielerinnen und Spieler sowie ihre Betreuerteams absolvieren müssen, bevor sie an Turnieren teilnehmen dürfen.

Die Tennis-Organisationen ATP und WTA sowie die Veranstalter der Australian Open hatten bislang geplant, dass der komplette Tross bereits Mitte Dezember aus der ganzen Welt nach Australien reist, um sich in Quarantäne zu begeben. In dieser Zeit sollte das Training erlaubt sein, das Verlassen der Ressorts ansonsten aber nicht.

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So wäre gewährleistet, dass im Vorfeld der Australian Open noch einige Vorbereitungsturniere stattfinden können, die der australische Verband komplett in den Bundesstaat Victoria verlegen will, um unnötige Reisen innerhalb Australiens zu vermeiden.

Nun will die Politik eine Einreise aus dem Ausland aber offenbar erst Anfang Januar 2021 erlauben. Wegen der vorgeschriebenen Isolation von 14 Tagen wären so keine Turniere vor den Australian Open mehr möglich. ATP und WTA informierten die Tennisprofis in dieser Woche bereits, "dass es einige neue Herausforderungen im Zusammenhang mit den zuvor geplanten Ankunftsterminen für Spieler und Teammitglieder gibt".

Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev kann sich eine solche Variante nicht vorstellen. "Ich denke nicht, dass das eine Option ist. Das wäre wie eine Lotterie, da kannst du genauso gut eine Münze werfen", sagte der 23-Jährigen zu Spekulationen, den Spielerinnen und Spielern solle während der Quarantäne nicht einmal das Training erlaubt sein. Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic könnte sich auch eine Verlegung der Australian Open um eine Woche vorstellen. "Dann hätten wir zumindest die Möglichkeit, ein Turnier zuvor zu spielen", sagte der Serbe. Der australische Verband wollte sich am Mittwoch nicht zu den neuesten Berichten äußern.

© dpa-infocom, dpa:201119-99-385210/2

dpa