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Studentenleben „Plan A“: Ersthilfe bei Studienproblemen an der Uni Leipzig
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16:34 21.12.2017
Ein Teil des Projekts „Plan A“ ist die Früherkennung: Anhand eines Studiendatenmonitorings sollen „Abweichungen vom Studienverlauf“ erkannt werden, die darauf schließen lassen, dass das Studium nicht erfolgreich beendet werden kann. Quelle: Nadine Reichert, Universität Leipzig
Leipzig

Leistungsprobleme, Erkrankungen, finanzielle Engpässe – es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass jemand an seinem Studium zweifelt. Oft wissen Studierende in solchen Situationen aber nicht, an wen sie sich wenden sollen – obwohl beispielsweise an der Universität Leipzig ein breites Beratungsangebot besteht. Hier will das Projekt „Plan A – Forum Studienerfolg“ Abhilfe schaffen. „Plan A“ wurde 2015 ins Leben gerufen und wird mit öffentlichen Mitteln bis 2020 gefördert. Nach einer Testphase ist „Plan A“ dieses Jahr richtig gestartet.

„Plan A ist Teil der Bestrebungen der Universität, den Studienerfolg zu stärken“, sagt Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales und Projektleiter von „Plan A“. Studienerfolg bedeute in Sachsen, das Studium innerhalb der Regelstudienzeit plus zwei Semester abzuschließen.

Studierende mit Problemen frühzeitig erreichen

Ein Teilbereich von „Plan A“ ist das Studiendatenmonitoring. „Im Rahmen von ‚Plan A‘ wollen wir ein Frühwarnsystem etablieren, an dem interessierte Studierende freiwillig teilnehmen können“, sagt Solvejg Rhinow, die Leiterin der Studienberatung, bei der „Plan A“ angesiedelt ist. Durch die Auswertung der Daten von Studierenden sollen frühzeitig „Abweichungen vom Studienverlauf“ erkannt werden, die darauf schließen lassen, dass das Studium nicht erfolgreich beendet werden könnte. Die Daten stammen von Alma Web, dem Campus Management System der Universität Leipzig, auf dem Studierende beispielsweise ihre erbrachten Prüfungsleistungen einsehen können. „Ziel des Monitorings ist es, Studierende mit Problemen im Studium frühzeitig zu erreichen“, sagt Projektkoordinatorin Nadine Reichert.

Werden durch das Datenmonitoring „Abweichungen im Studienverlauf“ erkannt, erhält der oder die betreffende Studierende automatisch eine Mail zugestellt mit einem Hinweis auf das Beratungsangebot von „Plan A“. „In den Beratungen geht es darum, zu erkennen, wo die Probleme des Einzelnen liegen und an welche der universitären Beratungsstelle man sich hierfür wenden kann“, sagt Reichert. „Plan A“ sei in der Regel nur die erste Anlaufstelle. „Wichtig ist, dass die Studierenden sehen, dass jemand da ist, der sich für sie interessiert und an den man sich wenden kann“, sagt Thomas Hofsäss.

Von Marcel Jud

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