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Coronavirus in Sachsen Corona-Krise: Leipziger Veranstaltungbetriebe demonstrieren mit Lichtinstallation
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Corona-Krise: Leipziger Veranstaltungbetriebe demonstrieren mit Lichtinstallation

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23:35 19.06.2020
Auch der Leipziger Felsenkeller soll bei der „Night of Light“ angestrahlt werden. (Archiv) Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Mit mehreren Lichtinstallationen wollen deutschlandweit Unternehmen der Veranstaltungsbranche am Montagabend auf ihre Krisensituation hinweisen. Wie die „Initiative für die Veranstaltungswirtschaft“ mitteilt, können Veranstalter keine weiteren 100 Tage einer solchen Krise überstehen. Damit beziehen sich die Organisatoren darauf, dass vor etwas mehr als 100 Tagen der Coronavirus nach Deutschland gekommen ist.

Auch Leipziger Unternehmen lassen in der Nacht zum Dienstag Gebäude rot anstrahlen, darunter das Leipziger Opernhaus, der Hauptbahnhof, der Felsenkeller, das Völkerschlachtdenkmal und das Werk 2. Auch Hotels und Tagungsstätten haben sich bei der sogenannten „Night of Light“ angemeldet. Die Aktion soll am Montag um 22 Uhr starten und gegen 1 Uhr am Dienstagmorgen enden.

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Ins Leben gerufen und geplant wird diese Aktion von der Marketing-Firma LK, die mit der „Night of Light“ vor allem ein medienwirksames Zeichen für die dramatische Situation von Veranstaltern setzen wollen. Wie die Initiative schreibt, sei die Branche besonders hart von der Corona-Krise getroffen, weil sie länger von Einschränkungen betroffen ist. Aktuell fordert die Initiative einen Dialog mit Vertretern der Politik über die Systemrelevanz von Veranstaltungen. Welche Schlüsse daraus gezogen werden sollen, haben die Organisatoren bisher noch nicht erklärt.

Von tsa

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