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Coronavirus in Sachsen Corona-Krise: Sachsen will Kleinunternehmern mit bis zu 50.000 Euro helfen
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15:29 18.03.2020
Blick in das Coworkingspace Basislager in Leipzig. (Archivfoto) Quelle: Dirk Knofe
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Dresden

In der Corona-Krise will Sachsen jetzt auch betroffenen Klein- und Kleinstunternehmer, wie Freiberuflern, Selbstständigen und Kreativen finanziell unter die Arme greifen. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wurde ein spezielles Sonderprogramm für Unternehmen mit maximal fünf Beschäftigten mit Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat angeschoben.

Konkret geht es im Hilfsprogramm um „zinslose, nachrangige Liquiditätshilfedarlehen“ von bis zu 50.000 Euro – in Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro, hieß es. Die Laufzeit dieser Kredite betrage bis zu acht Jahre, wobei die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Beantragung dieser Nothilfen soll über die Sächsische Aufbaubank erfolgen.

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„Wir können nicht warten, bis der Bund reagiert, sondern wollen bereits jetzt in Vorleistung gehen. Für Kleinst- und Kleinunternehmen die aktuell durch das Raster der bestehenden Unterstützungsangebote fallen, soll deshalb ein Sonderprogramm aufgelegt werden. Wir schaffen dafür jetzt die Voraussetzungen, damit die Umsetzung ab der kommenden Woche starten kann“, erklärte Dulig.

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