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Coronavirus in Sachsen So waren die ersten Maskenkontrollen in Leipzig
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Ordnungsamt und LVB:So waren die ersten Maskenkontrollen in Leipzig

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20:26 01.09.2020
Wer die Maske in den Fahrzeugen der LVB nicht tragen will, muss seit Dienstag ein Bußgeld zahlen (Symbolbild). Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Leipzig

Anlässlich der neuen Corona-Schutzverordnung ist am Dienstag das erste Mal die Einhaltung des Maskengebots im gesamten Nahverkehrsnetz so kontrolliert worden, dass bei Nichteinhaltung ein Bußgeld drohte. Bei Fehlen des Mund-Nasen-Schutzes in Bus und Bahn wird so ein Bußgeld von 60 Euro fällig.

Doch am Dienstag war das nicht nötig: Laut Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) musste kein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet werden. Auch Begegnungen mit uneinsichtigen Maskenverweigerern blieben aus.

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Fahrgäste reagieren positiv

„Die ganz überwiegende Mehrheit von rund 95 Prozent unserer Fahrgäste beachten die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken, jedoch mussten wir einige Fahrgäste an das richtige Tragen der Maske erinnern. Die Reaktionen waren überwiegend positiv und gleichzeitig konnten Fragen sowie Unklarheiten beantwortet werden.“ stellt Jens-Dirk Schöne, der Bereichsleiter des Dienstleistungsmanagements der LVB, fest.

Reibungslose Zusammenarbeit der Kontrolleure

„Es gab lediglich Fahrgäste, die ihre Masken nur halbherzig oder unter dem Kinn trugen. Nach kurzer Ansprache wurden diese Mängel jedoch abgestellt“, resümiert auch Helmut Loris fest, der Leiter des Leipziger Ordnungsamtes.

Insgesamt wurde die reibungslose Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen dem Ordnungsamt und den LVB-Kontrolleuren als Erfolg gewertet.

Von Silvia Kücken