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Coronavirus in Sachsen Sachsen: Finanzielle Unterstützung für medizinisches Personal aus Tschechien und Polen
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21:48 26.03.2020
Das Land Sachsen hat finanzielle Unterstützung für Menschen aus Polen und Tschechien angeboten, die in Deutschland im medizinischen Bereich tätig sind. (Symbolbild) Quelle: Dpa
Dresden

Die sächsische Landesregierung hat Berufpendlern aus Polen und Tschechien, die in medizinischen Einrichtungen tätig sind, finanzielle Unterstützung versprochen. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Arbeit am Donnerstag mit.

Demnach bekommen Arbeitnehmer, die beispielsweise in der Pflege oder einer Krankenhausküche arbeiten, für jede Übernachtung in Deutschland 40 Euro. Die Übernachtungen von Angehörigen werden mit 20 Euro bezuschusst. Arbeitnehmer müssen dafür den Bedarf beim Arbeitgeber anmelden, der die Zuschüsse mit einem Formular bei der Landesdirektion beantragt.

Damit möchte die Landesregierung sicherstellen, dass der Arbeitsalltag in sächsischen Kliniken trotz der Schließungen der tschechischen Grenze normal weiterläuft. Stabilität sei gerade während der herrschenden Epidemie wichtig, meint Arbeitsminister Martin Dulig (SPD): „In vielen Einrichtungen des Gesundheitssektors würde ein bedeutender Teil des Stammpersonals fehlen, wenn die tschechischen Kolleginnen und Kollegen nicht mehr zur Arbeit kommen könnten.“

Tschechien hat am Donnerstag seine Grenzen zu Deutschland und Österreich für Berufspendler geschlossen. Damit soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zwar beschloss die tschechische Regierung eine Ausnahmeregelung für Beschäftigte im medizinischen Sektor. Doch laut Arbeitsministerium wolle man den Angestellten eine Zeichen der Sicherheit bieten, falls diese Regelung wieder außer Kraft tritt.

Von tsa

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