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Wir halten zusammen Riff in Bad Lausick bietet Mittagessen „to go“ und Montage-Unterkünfte
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11:00 19.04.2020
Riff-Geschäftsführer Henry Heibutzki blickt trotz allem optimistisch in die Zukunft. Quelle: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

Das Kur- und Freizeitbad Riff in Bad Lausick ist eines der traditionsreichsten Freizeitbäder in Sachsen. Jährlich suchen etwa 300 000 Besucher hier Badevergnügen und Erholung. Alle, die länger bleiben wollen, können seit Dezember 2018 im nahen Riff Resort übernachten, das mit einem Bademantelgang mit dem Bad, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, verbunden ist.

Corona-Krise trifft Betriebe hart

Beide Betriebe hat die Corona-Krise hart getroffen, wie die gesamte Tourismusbranche. „Für uns gelten nicht nur Einschränkungen, sondern eine gesetzlich angeordnete Schließung“, erklärt Henry Heibutzki, einer der beiden Geschäftsführer. Dennoch habe er Verständnis dafür, „dass sich unsere Politiker intensiv Gedanken machen um die Gesundheit aller – auch die unserer Gäste und Mitarbeiter.“ Er ist optimistisch und auch dankbar, „dass der Staat nicht nur Schließungen anordnet, sondern sich auch überlegt, wie die Betriebe am Leben erhalten werden können.“ Immerhin arbeiteten im Resort zehn Mitarbeiter, im Bad ohne Aushilfen 80. „Das sind eine Menge Arbeitsplätze, die wir erhalten wollen.“ Dafür habe der Unternehmensverbund alle Möglichkeiten von Kurzarbeit bis Zuschüsse genutzt, die von staatlicher Seite angeboten werden.

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Mittagessen „to go“

Dennoch ruht der Betrieb nicht gänzlich. „Wir greifen nach jedem Strohhalm, den es gibt“, betont Heibutzki. So biete das Riff-Restaurant einen täglichen Mittagsservice mit Abholung an. 30 bis 50 Mahlzeiten werden pro Tag ausgegeben. Das Angebot reiche von Linseneintopf, über Hausmachersülze bis hin zu Rinderschmorbraten oder frischem Spargel und wechsle wöchentlich. Bestellungen werden zwischen 8 und 10 Uhr telefonisch unter 034345 71525 entgegen genommen, zwischen 11 und 13 Uhr kann das Essen abgeholt werden.

Übernachtungen für Montage-Arbeiter

Von diesem Service können auch die Handwerker und Montage-Arbeiter profitieren, die aktuell die einzigen sind, die im Riff Resort übernachten dürfen. „Diese Zielgruppe ist uns glücklicherweise erhalten geblieben.“ Drei bis fünf Zimmer würden dafür beansprucht. „Unser Vorteil ist, dass die Zimmer über eine kleine Küche verfügen. Man kann sich also durchaus selbst versorgen.“

Durch Corona-Krise ist das Riff geschlossen: Deshalb werden die für Sommer geplanten Wartungs- und Reparaturarbeiten vorgezogen. Quelle: Jens Paul Taubert

Zeit zum Renovieren

Außerdem nutzen Riff Resort und Bad die Zwangspause zum „Frühjahrsputz“. Üblicherweise findet die Revisionswoche nach den sächsischen Sommerferien statt. „Die Renovierungs- und Reinigungsarbeiten haben wir in diesem Jahr vorgezogen.“

Gutscheine und Urlaub für Danach

In der Kernzeit sei das Büro in beiden Objekten besetzt. „Gäste, die im Resort eine Reise buchen wollen, beraten wir gern.“ Auch wenn die Nachfrage aktuell verhalten sei. „Sie warten ab, was vom Gesetzgeber kommt“, erklärt Heibutzki, der auf den Nachholeffekt hofft. Wer entspannte Stunden nach der Krise planen und das Kur- und Freizeitbad unterstützen möchte, könne außerdem Gutscheine erwerben.

Hoffen auf Wiedereröffnung

Henry Heibutzki und sein Team warten nun auf den 30. April. „Wir hoffen, dass es einen Kompromiss geben wird und wir nicht die letzten sein werden, die wieder öffnen dürfen. Wir rechnen natürlich mit Einschränkungen, dass vielleicht nur ein Teil der Umkleidekabinen geöffnet wird und damit automatisch eine Reduzierung der Besucherzahl erreicht wird.“

Weitere Informationen zum Riff Resort gibt es unter www.freizeitbad-riff.de, zum Kur- und Freizeitbad Riff in Bad Lausick unter www.riff-resort.de

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Von Uta Zangemeister

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