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Wir halten zusammen Nach Corona: Tourismusmagnet Team-Duell wünscht sich Leipziger ins Haus
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12:18 22.05.2020
Benjamin Kobalz (links) und André Wolf-Bill freuen sich wieder geöffnet zu haben. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Mit ihrem Angebot für Freizeitaktivitäten in Leipzig locken Benjamin Kobalz und André Wolf-Bill vor allem Touristengruppen an. Durch das Coronavirus sind sie nun auf Leipziger angewiesen, die beim Team-Duell gegeneinander antreten. Sie haben nun eine 50 Prozent Aktion gestartet, um mehr Gäste in ihr Haus zu locken.

Nach knapp zehn Wochen haben sie wieder offen, doch Junggesellenabschiede oder Schulgruppen fallen weg. Normalerweise bekommen die Geschäftsführer von Team-Duell und Teamevent mehrere Anfragen am Tag. Telefonate mit ihren Kunden zeigen, dass viele Menschen verunsichert sind – was dürfen wir und was nicht?

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„Es ist wichtig, dass die Leute Ängste abbauen“, sagt André Wolf-Bill. Er habe dem Ordnungsamt ein Konzept vorgelegt und sei sich sicher, dass alle Vorkehrungen getroffen sind, um Kunden sicheren Spaß beim Spiel bieten zu können. So haben die Geschäftsführer etwas umgebaut. Normalerweise schaut sich eine Gruppe die Videoeinweisung für das Team-Duell an. Nun darf nur noch eine Person in den Raum, um die Spiele dann seiner Gruppe zu erklären. Es herrscht Maskenpflicht, außer vier Leute – also zwei Hausstände – treten gegeneinander an. Unterschiedliche Gruppen kommen sich nicht in die Quere und die Siegerehrung am Ende fällt nun weg.

Leipziger Vielfalt soll nicht aussterben

Innerhalb von zweieinhalb Stunden messen sich die Gruppen in den Kategorien Geschicklichkeit, Sport, Wissen und Allgemeinbildung. „Es ist auch für mehrere Generationen etwas“, erklärt Wolf-Bill. „Wenn Familien in ihrem Urlaub nicht mehr wegfahren können, können sie sich auch in Leipzig eine schöne Zeit machen. Leipzig ist vielfältig – für Jung und Alt ist etwas dabei. In jeder Zeit sollte das unterstützt werden, damit die Vielfalt nicht ausstirbt“, sagt er.

Auch die Geschäftsführer hat das Coronavirus hart getroffen. Sie mussten Soforthilfen beantragen und ihre studentischen Mitarbeiter entlassen. „Das war eine schwere Entscheidung. Wir kennen uns schließlich alle“, erzählt Wolf-Bill. Buchungen wurden storniert und es kommen wenige neue rein. So erging es vielen Firmen im Freizeitbereich. Belantis, Leipziger Tanzschulen und viele weitere haben sich miteinander vernetzt. „Wir mussten unsere Sicherheitskriterien komplett selbst erarbeiten“, erzählt Wolf-Bill.

André Wolf-Bill und Benjamin Kobalz hoffen beide darauf, dass nun mehr Menschen das Angebot buchen. „Jetzt, da wir offen haben, sind wir zumindest aus der mentalen Leidenszeit raus“, sagt Wolf-Bill und lacht.

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Von Nicole Grziwa

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