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Wir halten zusammen Zuversicht trotz Corona: Unternehmen im Raum Altenburg blicken nach vorn
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Trotz Corona: Diese Altenburger Unternehmen blicken zuversichtlich nach vorn

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12:11 05.06.2020
Ein Platz zum Erholen: Der Freisitz des Strandcafés in Pahna mit Blick auf den See zieht bereits wieder Besucher in seinen Bann. Quelle: Strandcafé Pahna
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Altenburg und Region

Drei Unternehmen aus der Region Altenburg, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemeinsam haben: Sie sind erfolgreich, haben einen optimalen Standort im schönen Altenburger Land und das aktuell Wichtigste: Die drei können endlich wieder ganz für ihre Kunden da sein.

Genießen und erholen

Glücklich, dass er endlich wieder Gäste begrüßen kann, ist André Ohneberg, Inhaber des Strandcafés in Pahna. „Kurz vor der Frühjahrssaison kam die Nachricht, das Café zu schließen. Das war schon hart.“ Denn das Wetter spielte ja in den beiden vergangenen Monaten mit: strahlender Sonnenschein – und das Objekt war geschlossen. Ein Straßenverkauf war zunächst auch nicht möglich. „Während der coronabedingten Zwangspause haben wir über Instagram auf uns aufmerksam gemacht. Mit dem Neustart können wir nun wieder für die Gäste da sein und unser gastronomisches Potenzial darbieten“, sagt Ohneberg. Zuvor wurden alle Hygieneauflagen umgesetzt: Klare Abstandsregeln, Wegeleitsystem, Maskenpflicht bei den Servicemitarbeitern, Plexiglasscheiben im Selbstbedienungsbereich und an den Theken, Desinfektionsmittel. Und: „Wir haben unsere Mitarbeiter aus der Kurzarbeit geholt.“

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Wie nehmen die Gäste die Öffnung an? „An schönen Tagen bereits sehr gut. Unser Strandcafé mit Freisitz liegt ja direkt am Pahnaer See. Dort kann man baden, und im Erholungspark selbst befinden sich mehrere Spielplätze. Noch mehr Besucher und Urlauber kommen bestimmt, wenn ab 6. Juni touristisches Camping für alle wieder erlaubt ist.“

Produktpalette ausgebaut

Zuversichtlich blickt auch Silke Eisert vom BVA Bau-Maschinen-Vertrieb Altenburg in die Zukunft: „Das Interesse der Kunden ist generell groß“, sagt sie. Kaufen oder mieten – in dem Baufachmarkt im Gewerbegebet Windischleuba ist beides möglich und wird rege genutzt.

Das Unternehmen hält ein umfangreiches Angebot an Maschinen und Werkzeugen sowie Geräte für Handwerk, Gewerbe, Industrie, Kommunen oder Endverbraucher bereit. „Wir waren in der glücklichen Situation, dass wir die meisten unserer Filialen nicht schließen mussten. Das Hygieneschutzkonzept vom Robert-Koch-Institut haben wir schnell umgesetzt, so dass die Kunden weiterhin bedient werden konnten“, so Eisert. Einschränkungen für Privatkunden gab es nur in der Bornaer Filiale.

„In den vergangenen Wochen haben wir unsere Produktpalette mit dem Verkauf  von Arbeitsschutzbekleidung von Mascot ausgebaut“, berichtet Silke Eisert. Ein weiterer Baustein, damit das Unternehmen Krisenzeiten überstehen kann.

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Gute Geschäfte

Froh, dass die Geschäfte für Neu- und Gebrauchtwagen aller Marken wieder „sehr gut laufen“, ist auch René Geyer vom Agroservice Kriebitzsch. Obwohl – ganz still stand der Betrieb des Mitsubishi-Vertragshändlers ja nicht: „Unsere Werkstatt war im Gegensatz zum Verkauf geöffnet. Für beide Bereiche haben wir ein Facebook-Profil eingerichtet. Doch jetzt, nach dem Wiederbeginn, spüren wir den Run auf Neuwagen. Groß ist das Interesse an Modellen der Marke Mitsubishi“, so Geyer. „Den Mitsubishi Space Star – das beliebteste japanische Modell in Deutschland – haben wir ab 7490 Euro im Angebot“, weckt der Fachmann das Interesse.

von Ingrid Hildebrandt

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