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Ein Licht im Advent 140 000 Euro für „Ein Licht im Advent“: Herzlichen Dank allen Spendern!
Thema Specials Ein Licht im Advent 140 000 Euro für „Ein Licht im Advent“: Herzlichen Dank allen Spendern!
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08:45 24.12.2019
Sieben Projekten von Delitzsch bis Döbeln kann durch die Spenden für „Ein Licht im Advent“ nun geholfen werden. Quelle: Patrick Moye
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Leipzig

Sieben Hilfsprojekte, rund 3400 Spender, eine stolze Rekordsumme von über 140 000 Euro: In der Stadt Leipzig und der Region darf gejubelt werden. Allen Bedürftigen kann dank der großzügigen Spenden der LVZ-Leser geholfen werden, das Licht im Advent leuchtet rechtzeitig zum Weihnachtsfest bei allen Beteiligten. „Das ist wirklich ein tolles Ergebnis. Gerade in Zeiten, wo die Spendenbereitschaft der Bundesbürger laut Studien eher zurückgeht, ist das keine Selbstverständlichkeit. Herzlichen Dank an alle Leser“, sagt LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer.

Besonders der mehrmals der Zeitung beiliegende Einzahlschein hatte eine große Wirkung – er machte es allen Unterstützern der Aktion einfach, ihre Spende zu überweisen. Dieser Service und reibungslose Ablauf wurde möglich durch die Unterstützung der Sparkasse Leipzig – vielen Dank auch dafür.

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Hier ein kurzer Überblick über alle Spendenempfänger:

Leipziger Bahnhofsmission richtet neuen Info-Kiosk ein

In der Leipziger Bahnhofsmission freut sich das Team über stolze 88 000 Euro. „Ich kann das kaum glauben“, sagt Mitarbeiterin Sophia Wischnewski. Mit der Rekordsumme finanzieren die Leser vor allem den neuen Info-Kiosk an Gleis 18 im Hauptbahnhof. Da sich die Haupträume relativ abgelegen am Ende der Westseite befinden, wird die Bahnhofsmission mit dem Stand künftig deutlich präsenter und leichter ansprechbar für Bedürftige und Reisende sein. Tobias Strieder, Geschäftsführer der Leipziger Caritas, freut sich über die LVZ-Aktion. „Ich bin beeindruckt und glücklich über diese tolle Bereitschaft, die Bahnhofsmission zu unterstützen“.

Einweihung des neuen Info-Stands der Bahnhofsmission am Bahnsteig 18 im Hauptbahnhof in Leipzig . Bei der Übergabe (v.l.): Sophie Wischnewski, Tobias Strieder, Christian Schulz und LVZ-Leipzig-Chef Björn Meine in dem neuen Kiosk . Foto: Andre Kempner Quelle: Andre Kempner

Sehen Sie im Video: Ein kleines Dankeschön für alle Spender

Tiefensee: Großfamilie Zaremba freut sich auf neues Bad

Sichtlich beeindruckt zeigte sich die Großfamilie Zaremba im Bad Dübener Ortsteil Tiefensee über die enorme Spendenbereitschaft. Insgesamt kamen hier 11 800 Euro zusammen. „Ich bin total baff, damit haben wir nicht gerechnet, das übertrifft alle Erwartungen“, sagte Familienvater Daniel Zaremba, der nach einer schweren Erkrankung den notwendigen Hausumbau weitgehend aufgeben musste.

Die Fliesen können endlich verbaut werden, das neue Bad ist keine Utopie mehr: Die Tiefenseer Großfamilie Zaremba blickt dank der Aktion „Ein Licht im Advent“ jetzt optimistischer in die Zukunft. Der Delitzscher LVZ-Chef Frank Pfütze (l.) überbrachte die Spendensumme. Quelle: Kathrin Kabelitz

Mit dem Geld soll nun endlich das Bad zu einem Bad werden. Und: Das Geld kommt dem Nachwuchs zugute: Die acht Kinder im Alter von 2 bis 16 Jahren dürfen sich nun dank der fleißigen Spender auf neue Schuhe, Kleidung und auch Ausflüge sowie Feriengestaltung freuen. „Wir danken der LVZ für diese Aktion und allen Spendern, die uns nun ein wundervolles Weihnachtsfest beschert haben“, sagte eine glückliche Doreen Zaremba.

Oschatz: Milon und Ryan glücklich über neues Kinderzimmer

Nicht nur ein Licht brannte, nicht nur ein paar Kinderaugen wurden ganz groß, als Redaktionsleiter Hagen Rösner bei der Kinder-Weihnachtsfeier der Oschatzer Tafel vorbei schaute: Mit einem riesigen Teddy überraschten wir den alleinerziehenden Vater Jens Hanisch und seine beiden Jungs Milon (5) und Ryan (4). Das XXL-Kuscheltier stand stellvertretend für die große Anteilnahme unserer Leser für das Schicksal der kleinen Familie: Insgesamt knapp 8000 Euro kamen hier an Spenden zusammen.

Glückliche Gesichter in Oschatz: Der alleinerziehende Vater Jens Hanisch und sein Sohn Milon freuen sich über den Besuch von OAZ-Redaktionsleiter Hagen Rösner, genau wie Tafel-Büromanagerin Birgit Friedrich. Dank „Ein Licht im Advent“ kann nun das neue Kinderzimmer eingerichtet werden. Quelle: Manuel Niemann

Damit kann der sehnlichste Wunsch der Jungs nach einem neuen Kinderzimmer in einer größeren Wohnung erfüllt werden. Darüber hinaus gab es viele Angebote für Sachspenden. Dadurch eröffnen sich weitere Möglichkeiten, der Familie unter die Arme zu greifen.

Waldheim: Steffen Fraß kann in neuer Wohnung durchstarten

Er hat einige Schicksalsschläge und Krankheiten überwinden müssen. Aber in diesem Jahr ist Steffen Fraß aus Waldheim kurz vor Weihnachten überglücklich. Der 24-jährige neu ins Leben starten, sein großer Wunsch nach einer kleinen Wohnungseinrichtung ging durch die vielen großzügigen DAZ-Leser in Erfüllung. Dank der Aktion „Ein Licht im Advent“ erhält er Möbel und Hausrat für seine kleine Wohnung. Und die gute Nachricht geht weiter: Weil zu den rund 5000 Euro an Geldspenden noch eine große Sachspende hinzukommt, bleibt ein ordentlicher Betrag für die Beratungsprojekte der Diakonie Döbeln übrig.

Neue Wohnungseinrichtung ausgesucht und zwei DAZ-Tassen gab’s noch dazu: Der Waldheimer Steffen Fraß (l.) wurde im Henwi-Möbelkaufhaus fündig. DAZ-Redaktionsleiter Olaf Büchel konnte dank der großzügigen Leser insgesamt fast 5000 Euro an Spenden überreichen. Quelle: Sven Bartsch

Altenburg: Bonhoeffer-Schüler können Fassade gestalten

Die OVZ-Spendenaktion in Altenburg war ein voller Erfolg. Die Leser haben insgesamt über 3800 Euro überwiesen. Damit bekommt die Fassade der Dietrich-Bonhoeffer-Schule im Stadtteil Nord im nächsten Frühjahr eine unverwechselbare Optik, kreiert aus Gestaltungsideen der Schüler. Und das Geld reicht noch für zusätzliche Vorhaben. So steht zum Beispiel die bessere Ausstattung des Grünen Klassenzimmers auf der Wunschliste der Schüler. Auch ein Baum soll gepflanzt werden.

So könnte das Graffito aussehen: Der Künstler Ralf Hecht hat sich zum Schriftzug an der Fassade der Altenburger Dietrich-Bonhoeffer-Schule schon seine Gedanken gemacht. Das Gemeinschaftsprojekt mit den Schülern im Problemstadtteil Nord kann dank der Leserspenden nun starten. Quelle: Mario Jahn

Die Bonhoeffer-Schüler versuchen seit Jahren, mit verschiedenen Projekten gegen Mobbing und Ausgrenzung vorzugehen. Stattdessen versuchen sie mit gemeinsamen Projekten ein neues Miteinander vorzuleben und gegen pauschale Vorurteile im sozialen Problemstadtteil Altenburg-Nord vorzugehen. So soll auch die Fassadengestaltung zu diesem Gemeinschaftsgefühl beitragen.

Borna: Robinienhof-Schüler freuen sich auf Entspannungsraum

In der Bornaer Robinienhofschule war zur Weihnachtsfeier die Freude doppelt groß. Schulleiter Udo Zocher und der Förderverein der Schule für Kinder mit einer geistigen Behinderung konnten der Renovierung des Entspannungs- und Therapieraumes gelassen entgegenblicken. Die LVZ überbrachte den Kindern und Lehrern die stolze Summe von über 7600 Euro, die die Leser auf das Spendenkonto eingezahlt hatten. „Das ist eine tolle Botschaft vor den Weihnachtsfeiertagen“, so Zocher. Die Schulband „Keine Perfektion“ bedankte sich stellvertretend mit einem stimmungsvollen „Hallelujah“ bei den LVZ-Spendern.

Große Freude bei der Weihnachtsfeier der Bornaer Robinienhofschule: Die Fördereinrichtung kann dank der vielen Spenden der Aktion „Ein Licht im Advent“ bald den Entspannungs- und Therapieraum renovieren und umgestalten. Quelle: Julia Tonne

Grimma: Behindertengerechtes Bad für Flutopfer

Familie Lehmann aus Grimma kann das Weihnachtsfest dank der LVZ-Leser deutlich entspannter genießen: Die Spendenaktion „Licht im Advent“ brachte für die Grimmaer sagenhafte 16 500 Euro ein. Damit können Monika und Frank Lehmann auf ein großes Stück besserer Lebensqualität blicken - der behindertengerechte Umbau des Bades ist schon angeschoben. Unterstützung erhalten die Lehmanns auch weiterhin von der Diakonie Leipziger Land und der Lebenshilfe. „Wir sind so dankbar“, freute sich Frank Lehmann über dieses Zeichen besonderer Mitmenschlichkeit.

Familie Lehmann kann aufatmen: Dank der großzügigen LVZ-Leser wird ihr Bad bald barrierefreie und behindertengerecht sein. Quelle: Frank Schmidt

Die Spendengelder, die neben der konkreten Hilfsmaßnahme übrig bleiben, kommen dem jeweiligen sozialen Projektverein wie beispielsweise der Diakonie zugute. So kann auch anderen Bedürftigen in Notlagen geholfen werden. Die LVZ wird auch weiter über die Verwendung der Spendengelder berichten.

Unterstützt haben in diesem Jahr übrigens auch Neu-Leser der LVZ die Hilfsaktion. Mit jedem verkauften iPad plus E-Paper-Abo gingen jeweils 25 Euro auf das Spendenkonto von „Ein Licht im Advent“. Auch hier vielen Dank!

Von Olaf Majer