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Ein Licht im Advent „Ein Licht im Advent“: LVZ startet Spendenaktion mit sieben Hilfsprojekten
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"Ein Licht im Advent": LVZ startet Spendenaktion mit sieben Hilfsprojekten

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09:24 16.11.2020
Von Delitzsch bis Döbeln: Die LVZ-Aktion „Ein Licht im Advent“ bittet zum fünften Mal um Spenden für Hilfsprojekte. Quelle: Patrick Moye
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Leipzig

Über 150 000 Euro von rund 3500 Einzelspendern für sieben dankbare Empfänger im Raum Leipzig – die LVZ-Spendenaktion „Ein Licht im Advent“ 2019 war ein voller Erfolg. An diesem Wochenende startet erneut die vierwöchige Hilfsaktion unserer Zeitung. Wieder gibt es sieben Projekte, die dringend Unterstützung brauchen – gerade in diesem schwierigen Corona-Jahr.

So können Sie spenden: Hier wird’s erklärt!

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Leipzig: Die „Wunderfinder“ brauchen Unterstützung für Kinder

In Leipzig unterstützen wir die „Wunderfinder“. In dem Projekt wird Kindern aus einkommensschwachen Familien geholfen: Erwachsene aus Leipzig übernehmen die Patenschaft für zwei Kinder und gehen mit ihnen auf Abenteuerreise durch die Stadt. Zusammen entdecken sie besondere „Wunderorte“ - von der kleinen Bäckerstube bis zur großen Oper oder dem Fußballstadion. Die Kinder sollen so eigene Stärken entdecken und sich neue Bildungswelten erschließen.

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Der Bedarf für dieses Angebot ist groß, bis zu 19 000 Kinder unter 15 Jahren gelten in Leipzig als arm. Das Projekt „Wunderfinder“ will weiter wachsen, um noch mehr Kinder erreichen zu können. Ihre Spende hilft!

Die 9-jährige Ela Amo aus Leipzig liebt Lesen – und den Zoo. In dem Projekt „Wunderfinder“ werden Leipziger Bürger Paten von Kindern aus sozial benachteiligten Familien und machen so kleine und große Wunder möglich. Quelle: Alexander Prautzsch

Delitzsch: Der Urlaubstraum des kleinen Liam aus Rackwitz

In der Region Delitzsch wollen wir dem fünfjährigen Liam Woite aus Rackwitz helfen. Liam leidet an einer seltenen Multisystemerkrankung, die unter anderem zu Kleinwuchs und Immundefekten führt.

Liam braucht viel Betreuung und Zuneigung, die viel Zeit und Geld kostet. Jetzt hat Liams Mutter auch noch ihren Job verloren. Dennoch hat die vierköpfige Familie einen Traum: Sie wollen 2021 einmal die Sorgen vergessen und einen Ausflug ins Disneyland Paris machen. Außerdem plant die heilpädagogische Kita in Delitzsch, in die Liam geht, eine Überraschung: Da der Junge krankheitsbedingt oft fehlt, soll ein großes Bild an die Wand gemalt werden, das Liam als Piraten zeigt. So ist er für seine Gruppe immer präsent. Ihre Unterstützung macht es möglich!

Der vierjährige Liam mit seiner Familie in Rackwitz. Quelle: Wolfgang Sens

Grimma: Hilfe für Waisenjungen Max nach der Brandtragödie

Im Muldental bewegt viele das Schicksal des Waisenjungen Max aus Grimma. Im Februar diesen Jahres wurde seine Familie durch eine Tragödie grauenhaft auseinandergerissen: Bei einem Wohnungsbrand kamen seine Mutter und zwei Geschwisterkinder ums Leben. Seitdem lebt der 12-jährige Junge bei seinen Großeltern.

Nach diesem furchtbaren Ereignis gab es eine große Hilfswelle in Grimma. Ein Herzenswunsch von Max blieb jedoch bislang unerfüllt: Er möchte mit Oma und Opa einmal verreisen. Der Urlaub im nächsten Jahr soll helfen, nach diesem schrecklichen Ereignis wieder auf andere Gedanken zu kommen.

Plüschtiere als stilles Zeichen der Trauer: Im Grimma ereignete sich im Februar 2020 eine Tragödie, bei einem Wohnungsbrand starben die Mutter Quelle: Frank Schmidt

Borna: Spenden für das Kinderhospiz Bärenherz

In Borna sammeln wir Spenden für das Projekt „Bärenherz“ . Im einzigen Kinderhospiz des Landkreises in Markkleeberg ist die Lage im Corona-Jahr 2020 angespannt. Zum Schicksalsschlag der Krankheit kommen durch die Corona-Auflagen neue Erschwernisse für Eltern und für die Begleiter in den Fachbereichen hinzu. Die gewohnte Arbeit ist so kaum noch möglich.

Dennoch will sich das Hospizteam nicht entmutigen lassen – und bereitet unter anderem einen digitalen Hausrundgang vor. Weitere Projekte sollen folgen. Damit Eltern mit ihren kranken Kindern diesen schweren Weg gemeinsam gehen können. Das alles braucht aber finanzielle Unterstützung: Sie können mit jedem Betrag helfen!

Auch Familie Muth findet im Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg Unterstützung. David und Sandra Muth mit ihren Kindern Henriette und Leonard. Quelle: André Kempner

Altenburg: Neue Tischtennisplatte in der Wohngruppe Meuselwitz

Im Altenburger Land braucht die Wohngruppe Meuselwitz des Innova Sozialwerks Unterstützung. Hier finden Kinder aus konfliktbelasteten Familien und sozial schwierigen Lebenssituationen eine neue Heimat. Fähigkeiten werden gestärkt und Erfolgserlebnisse erarbeitet, um so eine gute Starthilfe in ein stabiles, eigenständiges Leben zu haben.

Doch auch die Freizeit soll nicht zu kurz kommen: Die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppe wünschen sich seit langem eine Tischtennisplatte und einen Fahrradschuppen, um ihre Räder sicher unterstellen zu können. Das sollte doch möglich sein: Mit kleinen und größeren Geldspenden!

Quelle: André Kempner

Oschatz: Mehr Sicherheit für Kinder im Radverkehr

In der Region Oschatz wollen wir diesmal mithelfen, dass Kinder sicher durch den Straßenverkehr kommen. Die Mitarbeiter der Verkehrswacht organisieren seit Jahren ehrenamtlich die Fahrradausbildung für Kinder im Altkreis Oschatz. Ihr Erfolg: In der Region gibt es in den letzten Jahren so gut wie keine schweren Radunfälle von Schulkindern.

Doch die Verkehrswacht wurde mehrfach Opfer von Dieben. Fahrräder wurden gestohlen, die Einrichtung zerstört. Hier wird Ersatz gebraucht. Und: Für die kalte Jahreszeit soll ein Fahrradsimulator angeschafft werden, damit Kinder in der Region Oschatz weiter unfallfrei bleiben!

Training für den Straßenverkehr: Die Verkehrswacht in Oschatz übt mit Kindern bei der Radfahrausbildung. Künftig will man noch mehr für die Sicherheit von Kindern leisten. Quelle: Christian Kunze

Döbeln: „Zwischenstopp“ – Hilfe für Suchtkranke in Bockelwitz

In der Region Döbeln fördern wir das Projekt „Zwischenstopp“ und wollen mit der Spendenaktion helfen, damit Menschen ihre Alkohol- oder Drogensucht überwinden können. Der Zwischenstopp auf einem ehemaligen Bauernhof in Bockelwitz bei Leisnig hilft bis zu neun Betroffenen, die Zeit zwischen Entgiftung und Langzeittherapie zu überbrücken, clean zu bleiben und eine Tagesstruktur aufzubauen.

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Das Projekt in Trägerschaft der Diakonie Döbeln braucht dringend einen Kleinbus. Vom ländlich geprägten Bockelwitz ist es nicht einfach, ohne Auto zum Einkaufen, zu Veranstaltungen oder zu Therapien zu gelangen. Ein Fahrzeug würde den Alltag der Zwischenstopp-Bewohner sehr erleichtern – Ihre Spenden sind hier gut angelegt!

So könnte er aussehen: Der neue Kleinbus, den sich das Suchthilfeprojekt „Zwischenstopp“ in Bockelwitz bei Leisnig wünscht. Quelle: Sven Bartsch

LVZ-Vizechef Olaf Majer: „Jede Spende zählt“

Damit die Spenden der LVZ-Leser noch rechtzeitig vor Heiligabend bei den Empfängern ankommen, startet „Ein Licht im Advent bereits an diesem Novemberwochenende. Projektleiter und LVZ-Vizechefredakteur Olaf Majer bittet alle Leser herzlich um Unterstützung: „In den letzten fünf Jahren haben wir es dank Ihrer Großzügigkeit immer wieder geschafft, Menschen in Not eine Freude zum Weihnachtsfest zu bereiten. Dieses Ziel haben wir auch im Corona-Jahr 2020, das für viele Hilfsbedürftige zu einer besonderen Belastung geworden ist. Helfen wir ihnen, jede Spende zählt.“

Von LVZ