Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Ein Licht im Advent Sechs Hilfsprojekte: LVZ startet Spendenaktion „Ein Licht im Advent“
Thema Specials Ein Licht im Advent

LVZ-Spendenaktion 2021: Sechs Projekte in Leipzig und Region

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:55 27.11.2021
Damit das Licht im Advent auch für Menschen in Notlagen scheinen kann: Die LVZ bittet wieder um Spenden bei ihrer Benefizaktion.
Damit das Licht im Advent auch für Menschen in Notlagen scheinen kann: Die LVZ bittet wieder um Spenden bei ihrer Benefizaktion. Quelle: Dirk Knofe
Anzeige
Leipzig

Die LVZ-Spendenaktion „Ein Licht im Advent“ will in diesem Jahr sechs Projekte und Hilfsbedürftige in Leipzig und Umgebung unterstützen. Die Projekte im Kurzüberblick:

Leipzig: Hilfe für pflegebedürftige Senioren

In Leipzig wollen wir der Diakonie in ihrer engagierten Arbeit mit älteren Menschen helfen. Hier wird mit neuen Betreuungsangeboten versucht, der Vereinsamung von Senioren entgegenzuwirken. Zum Beispiel mit einer interaktiven Tovertafel: Dieser interaktive „Zaubertisch“ hilft Menschen, die an Demenz leiden, ihre Apathie zu durchbrechen und die Lebensqualität zu verbessern. Eine andere Idee sind Senioren-Rikschas: Pflegebedürftige Menschen könnten so zusammen mit ehrenamtlichen Fahrern wieder Ausflüge unternehmen. Der Wunsch nach Mobilität ist nach der langen Corona-Auszeit sehr groß.

Region Delitzsch: Therapie für erkrankten Familienvater

In der Region Delitzsch hat die vierköpfige Familie Wendel aus Bad Düben bereits mehrfach Schicksalsschläge durch schwere Krankheiten erlitten: Besonders Vater Dirk leidet an einer schweren und seltenen Form von Rheuma. Der einst aktive Fußballtrainer und umtriebige Familienmensch kann kaum noch das Haus verlassen, der Verdienstausfall belastet zusätzlich. Dirk Wendel könnte eine spezielle Kältetherapie helfen, die aber nur teilweise von der Krankenkasse bezahlt wird.

Region Oschatz: Mehr Licht für Kinder mit Handicap

In der Region Oschatz sammeln wir Spenden für die Freie Evangelische Werkschule in Naundorf. Hier lernen Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam. Dafür braucht es spezielle Lehrmittel. Notwendig ist vor allem ein spezielles Beleuchtungskonzept als Orientierungshilfe sowie weitere behindertengerechte Umbauten. Und von einem kleinen Ausflug träumt die besondere Schulgemeinschaft ebenfalls schon lange.

Landkreis Leipzig: Ein neues Frauenhaus

Im Landkreis Leipzig ist der Verein Wegweiser e.V. eine wichtige Anlaufstelle für Frauen und Kindern, die Opfer von Misshandlungen geworden sind oder in andere Notlagen geraten sind. Doch das 1995 gegründete Frauenhaus ist in die Jahre gekommen und stößt immer mehr an die Grenzen des Machbaren. Der Verein will nun ein dringend nötiges neues Frauenhaus nach modernen Anforderungen aufbauen.

Altenburg: Ein Hofsalon für Familien

In Altenburg gibt es die Idee, endlich einen lang vermissten familienfreundlichen Treffpunkt für Menschen aus unterschiedlicher Herkunft zu schaffen. Die Evangelische Kirchgemeinde bietet dafür den passenden Platz an der Altenburger Brüderkirche an. Nun soll der künftige „Hofsalon“ gestaltet werden – vom Pizzabackofen bis zur Spielplatzecke gibt es hier viele Ideen, die Unterstützer brauchen.

Region Döbeln: Hilfe für Rollstuhlfahrerin

In der Region Döbeln ist die 55-jährige Rollstuhlfahrerin Ute Friedrich in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Die engagierte Frau aus Zunschwitz (Gemeinde Zschaitz-Ottewig) ist trotz ihres körperlichen Handicaps in vielen Ehrenämtern engagiert und betreut auch noch eine kleine Bücherei. Doch bei all ihren Aktivitäten ist sie im Haus zunehmend eingeschränkt, für einen dringend benötigten Treppenlift werden Spenden gebraucht.

„Es ist berührend, wie hilfsbereit unsere Leserinnen und Leser sind. Seit sechs Jahren schaffen wir es gemeinsam mit der Aktion „Ein Licht im Advent“ dank Ihrer Spenden, Menschen in Notlagen zu helfen“, sagt LVZ-Chefredakteurin Hannah Suppa. „Gerade in dieser angespannten Zeit der Pandemie ist es wichtig, dass wir füreinander einstehen und aufeinander achten. Wir danken Ihnen für jeden Beitrag!“

Von Olaf Majer