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Ein Licht im Advent Schon 100.000 Euro! Halbzeit bei LVZ-Spendenaktion „Ein Licht im Advent“
Thema Specials Ein Licht im Advent

Schon 100 000 Euro! Halbzeit bei LVZ-Spendenaktion "Ein Licht im Advent"

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21:19 27.11.2020
Sieben Hilfsprojekte von Delitzsch bis Döbeln: Noch bis 12. Dezember kann weiter gespendet werden.
Sieben Hilfsprojekte von Delitzsch bis Döbeln: Noch bis 12. Dezember kann weiter gespendet werden.
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Leipzig

Fast 2500 Leser haben bereits für die sieben Hilfsprojekte von „Ein Licht im Advent“ gespendet: Knapp 100.000 Euro sind so in den ersten zwei Wochen der LVZ-Spendenaktion zusammengekommen. „Ein tolles Zwischenergebnis! Eine schönere Nachricht kann es zum ersten Advent gar nicht geben. Herzlichen Dank allen Lesern!“, freut sich Projektleiter Olaf Majer über die Halbzeitbilanz der Spendenaktion, die noch bis zum 12. Dezember weitergeht.

Ein besonderer Dank geht auch an die Sparkasse Leipzig, die in diesem Jahr erneut „Ein Licht im Advent“ großzügig unterstützt. Sparkassen-Vorstandschef Dr. Harald Langenfeld begründet das Engagement so: „Wir sind überzeugt: Gemeinsam lässt sich sehr viel bewegen! Wir hoffen sehr, dass möglichst viele Leserinnen und Leser mit ihren kleinen und größeren Geldbeträgen den Menschen in Not in Leipzig und der Region helfen werden. Wir sind dabei.“

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Auch in diesem Jahr kommen die Spenden sieben Empfängern in der Stadt und Region Leipzig zugute. Ein kurzer Überblick über die Halbzeitbilanz:

Rückenwind für Leipziger Wunderfinder

Die „Wunderfinder“ haben durch die LVZ-Aktion einen gehörigen Schub bekommen – und nicht nur finanziell. Das Projekt der Stiftung Bürger für Leipzig hilft Kindern aus sozial benachteiligten Familien, indem Erwachsene Patenschaften für die Kinder übernehmen. In der abgelaufenen Woche war Koordinatorin Trendela Braun viel in Sachen Patenschaften unterwegs. „In den letzten Tagen konnte ich einige neue vermitteln, das ist wunderbar“, freut sie sich.

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Die Wunderfinder“ – Hilfe für Kinder in Leipzig

Delitzsch: Liam freut sich auf Disneyland-Urlaub

Auch in Rackwitz (Nordsachsen) ist die Vorfreude riesig: Liam und seine Familie können die Reise ins Disneyland Paris sehr wahrscheinlich buchen. Der Fünfjährige leidet an einer seltenen, sehr schweren Krankheit; der Paris-Urlaub ist sein Herzenswunsch. Mit den weiteren Spenden soll jetzt auch noch eine tolle Überraschung ins Liams Kindergarten realisiert werden.

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Der Urlaubstraum von Liam“

In Vorfreude auf seine Disneyland-Reise 2021: Der fünfjährige Liam aus Rackwitz, der an einer seltenen Krankheit leidet. Quelle: Wolfgang Sens

Grimma: Schicksal des Waisenjungen Max bewegt viele

Die Spendenflut für den Waisenjungen Max ist überwältigend. Deshalb gibt es jetzt Pläne für Max ein Treuhandkonto einzurichten. Mit dem dort angelegten Spendengeld soll dem Jungen der weitere Start ins selbstständige Leben erleichtert werden. Damit könnten ihm unter anderem der Führerschein und die weitere Ausbildung finanziert werden.

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Brand-Tragödie: Hilfe für Waisenjungen Max“

Borna: Freude über große Spendenbereitschaft

Im Kinderhospiz Bärenherz schaut man voller Freude und Dankbarkeit auf die Spendenbereitschaft der LVZ-Leser. Denn hier ist man von der Corona-Krise und den Kontakteinschränkungen besonders betroffen. Trotzdem will man hier neue Wege gehen, um Eltern und ihren Kindern den schweren gemeinsamen Weg zu ermöglichen. Diese neuen Ideen werden hier unterstützt. Dass die Aktion „Ein Licht im Advent“ so gut ankommt, zeigt wie groß die Anteilnahme an den Schicksalen der Kinder ist. Und sicher wird durch das hohe Spendenaufkommen auch die Arbeit der vielen Helfer im Kinderhospiz gewürdigt.

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Borna hilft dem Kinderhospiz Bärenherz“

Oschatz: Fahrradsimulator könnte Wirklichkeit werden

Auch die Mitglieder der Oschatzer Verkehrswacht freuen sich über ein „Ein Licht im Advent“. Sie wollen für rund 4000 Euro einen Fahrradsimulator für die Ausbildung an den Schulen anschaffen. Inzwischen sind rund 2600 Euro an Spenden für die Aktion eingegangen. „Es sieht aus, dass für uns ein Traum in Erfüllung gehen wird und wir es schaffen, genügend Geld für den Simulator zusammenzubekommen“, sagt Claudia Schober-Hermann von der Verkehrswacht Oschatz. In der Vergangenheit hatte die Verkehrswacht schon mehrfach Anläufe unternommen, einen Fahrradsimulator anzuschaffen. Das scheiterte aus Geldmangel. Mit dem Fahrradsimulator ist es der Verkehrswacht Oschatz möglich, auch in den Wintermonaten an den Schulen eine Fahrradausbildung anzubieten. „Wir sind überzeugt, das wir dadurch auch einen Beitrag leisten, um die Verkehrsunfälle mit Kindern weiter zu senken“, so Claudia Schober-Hermann.

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Achtung, Radverkehr: Hilfe für Kinder in Oschatz“

Können Sie im Winter weiter für mehr Radsicherheit trainieren? Die Verkehrswacht Oschatz braucht Unterstützung für einen Fahrradsimulator. Quelle: Christian Kunze

Meuselwitz: Kinderwohngruppe freut sich auf Tischtennisplatte

In Meuselwitz ist die Resonanz auf die LVZ-Spendenaktion gleich in mehrfacher Hinsicht überwältigend. Für die Kinder- und Jugendwohngruppe, die sich eine Tischtennisplatte und einen Fahrradschuppen wünscht, sind zur Halbzeit bereits 6815 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. Außerdem meldete sich die Internationale Tischtennis-Föderation (ITTF). Deren Stiftung hat für die Meuselwitzer nicht nur eine nagelneue Tischtennisplatte parat, sondern auch die dazugehörige Ausstattung, wie Schläger und Trainingskleidung, sowie einen Geräte- und Fahrradschuppen. Dadurch wird es nun möglich, den Kindern mit den Spendengeldern weitere Herzenswünsche zu erfüllen. 

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Tischtennis für Kinder-Wohngruppe Meuselwitz“

Döbeln: Suchthilfeprojekt braucht weiter Spenden für Kleinbus

Die spendenfreudigen Döbelner sind auf gutem Weg, dem Diakonie-Projekt „Zwischenstopp“ zu deutlich mehr Mobilität zu verhelfen. Auf einem Vierseithof auf dem Land versuchen alkohol- oder drogensüchtige Männer, zwischen Entgiftung und Langzeittherapie clean zu bleiben. Ein Kleinbus könnte ihren Alltag erleichtern – auch, um endlich wieder richtig Fuß zu fassen in einem suchtfreien Alltag. Jeder Geldbetrag hilft hier weiter, um die Mobilität zu verbessern.

Hier geht’s zum Spendenprojekt „Zwischenstopp: Hilfe für Suchtkranke in Döbeln“

Von LVZ