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Ein Licht im Advent So soll der neue Kiosk der Bahnhofsmission in Leipzig aussehen
Thema Specials Ein Licht im Advent So soll der neue Kiosk der Bahnhofsmission in Leipzig aussehen
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09:45 07.12.2019
Entwurf vom Oktober 2019: So der Kiosk der Bahnhofsmission an Gleis 18 aussehen. Quelle: Bahnhofsmission
Leipzig

Auf dem Reißbrett geht es voran, die Übertragung in die Realität steht kurz bevor: Der Kiosk der Bahnhofsmission, für den LVZ-Leser bei der Aktion „Ein Licht im Advent“ spenden, soll im Dezember Gestalt annehmen.

Welche Arbeiten nötig sind

Die Hülle ist bereits vorhanden, denn der größtenteils gläserne Kasten, der an Gleis 18 Anlaufpunkt für Reisende und Bedürftige sein soll, beherbergte früher einen Imbiss und steht seit einiger Zeit leer. „Bei einem Vorort-Termin haben wir besprochen, welche Arbeiten am Kiosk notwendig sind und welche Möbel und Technik benötigt werden“, informiert Nina Draxlbauer vom Caritasverband Leipzig, zusammen mit der Diakonie Träger der Bahnhofsmission.

„Die Präsenz ist stärker“

Beklebung und Beschriftung sind in Auftrag gegeben und sollen in der zweiten Dezemberwoche angebracht werden. Nötig werden Reparaturen am Dach und neue Elektrik, danach geht’s um Neuanschaffungen wie Heizung, Telefon, Computer und Monitor. Bahnhofsmissions-Leiter Carlo Arena freut sich auf zahlreiche Vorteile des Kiosk. Sie bügelt den Nachteil aus, dass die Hauptstelle an der äußeren Westseite des Hauptbahnhofs ein ganzes Stück von den Gleisen entfernt liegt. „Die Präsenz ist viel stärker, und die Ansprechbarkeit wird deutlich verbessert“, sagt der 63-Jährige. Vom Kiosk aus können unmittelbar Reise- und soziale Hilfen geleistet werden. Nicht zuletzt entfällt der lange Weg der überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Diensthabenden von der Hauptstelle zum Bahnsteigbereich.

Knapp neun Quadratmeter

Kurz werden außerdem die Wege zur Bundespolizei, dem Management der Promenaden und den Schaltern der Bahn, die den Kiosk kostenlos zur Verfügung stellt. Der knapp neun Quadratmeter-Kubus soll von montags bis freitags von jeweils 10 bis 16 Uhr besetzt sein; langfristig baut Carlo Arena auf eine Erweiterung der Öffnungszeiten, denn „die Bahnhofsmission ist wichtiger denn je“. Es kommen immer mehr Leute mit psychischen Beeinträchtigungen, und die Zahl der Obdachlosen ist gestiegen.

Ort zum Durchatmen

Ihnen bieten Arena und sein Team einen Ort zum Durchatmen und für persönliche Betreuung. Sie vermitteln Übernachtungen, eine warme Mahlzeit oder Fahrkarten und Fahrten. „Der Kiosk wird unsere Arbeit und den Kontakt zu den Menschen vereinfachen“, betont Arena.

Von Mark Daniel

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