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Highfield News Highfield: Jetzt beginnt die Nachbereitung
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11:03 19.08.2019
Das Highfield-Festival ist vorbei, für Sachbearbeiter Ronny Biedermann war die Vorbereitung eine arbeitsintensive Zeit. Jetzt muss er sich noch um die Fundsachen kümmern. Quelle: André Kempner
Leipzig/Großpösna

Die Highfield-Party ist passé, die Besucher sind fast alle weitergezogen – und im Rathaus von Großpösna atmet Sachbearbeiter Ronny Biedermann erst einmal durch. Denn die vergangenen Tage und Wochen waren anstrengend. „Eigentlich ging es ja schon im April los“, berichtet der 38-Jährige. Flächenaufteilung, Sicherheitsberatungen, Einsatzpläne für drei verschiedene freiwillige Feuerwehren: Im Vorfeld des Spektakels hatten die Mühlen der Bürokratie schwer zu mahlen. Jetzt ist es geschafft, die letzten Gäste werden wohl im Laufe des heutigen Montags abreisen.

Als wäre nichts gewesen

Was vom Happening anno 2019 bleibt, das ist jede Menge Müll. „Das Feld sieht aber innerhalb einer Woche wieder aus, als wäre nichts gewesen. Darum kümmern sich die Veranstalter“, erläutert Biedermann. Er weiß das aus Erfahrung. Bereits zum neunten Mal fand das Festival in der Gemeinde Großpösna statt. „Inzwischen läuft das alles sehr professionell ab“, findet er. Nachbereitung ist dennoch vonnöten. „Da wären zum Beispiel die Fundsachen. Die versuchen wir in den nächsten drei Wochen an ihre Besitzer zu bringen“, schildert Biedermann und fragt sich, „wie die Leute ohne Portemonnaies, Handys, vor allem aber ohne ihre Autoschlüssel überhaupt nach Hause kommen“. In Erinnerung geblieben ist ihm ein Rucksack, den er gemeinsam mit Kollegen im Vorjahr in Augenschein nahm: „Da kamen massenhaft Waldameisen herausgekrabbelt.“

Kaufland bereitet sich auf Flaschenrückgabe vor

Auch im Großpösnaer Kaufland-Markt wird einiges vom Festival-Gelände landen – nämlich Pfandgut über Pfandgut. Zwei Rückgabe-Automaten wurden in dem Einkaufszentrum extra mit „Highfield“-Schildern versehen.

Zwei Pfand-Automaten im Großpösnaer Kaufland wurden eigens für Highfield-Flaschen reserviert. Quelle: André Kempner

Deutlich weniger Beschwerden wegen des Lärms

Neben Ronny Biedermann holt noch ein anderer Großpösnaer Verwaltungsmitarbeiter tief Luft. Hauptamtsleiter Daniel Strobel guckte an den vier heißen FestivalTagen regelmäßig nach dem Rechten – und hörte überdies genau hin. Sprich, Strobel schaute den Experten von der AMT Ingenieurgesellschaft über die Schulter. An insgesamt fünf festen Punkten in Dreiskau-Muckern, Störmthal und Güldengossa nahm die Firma Lärmemissionsmessungen vor; vor allem in den Abendstunden. Strobels Fazit: „Keine Grenzwertüberschreitungen.“ Dennoch habe es Beschwerden gegeben – „aber deutlich weniger als in den Vorjahren“.

Kristoffer Wasserberg von der Firma AMT Ingenieurgesellschaft (links) und Daniel Strobel von der Gemeinde Großpösna kümmerten sich ums Lärmmessen. Quelle: André Kempner

Von Anna Flora Schade und Dominic Welters

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