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Katholikentag „Danke, Leipzig!“ – 100. Katholikentag geht langsam dem Ende zu
Thema Specials Katholikentag „Danke, Leipzig!“ – 100. Katholikentag geht langsam dem Ende zu
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Zentraler ökumenischer Gottesdienst am Freitagabend in der Leipziger Nikolaikirche.  Quelle: epd
Leipzig

 Beim Katholikentag in Leipzig wird am Samstag über TTIP und den erstarkenden Nationalismus in Europa debattiert. EU-Kommissar Günther Oettinger wird zu einer Podiumsdiskussion über das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA erwartet. TTIP-Gegner rufen zu dem Anlass zu einer Demonstration auf.

 Die Veranstalter des Christentreffens haben zudem eine Diskussionsrunde zu Populismus, Nationalismus und der Neuen Rechten in Europa angesetzt. Sie füllt den „Weißen Fleck“ im Programm, einen bis zuletzt offen gehaltenen Punkt, der mit einem aktuellen Thema besetzt werden sollte.

Außerdem steht am Vormittag die „Leipziger Disputation“ an. Sie erinnert an ein Streitgespräch im Jahre 1519 zwischen dem katholischen Theologen Johannes Eck und dem Reformator Martin Luther. Diesmal werden sich der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, über Recht und Gerechtigkeit austauschen. 2017 steht das 500. Jubiläum der Reformation an.

Am Abend wollen die Veranstalter dann „Danke, Leipzig!“ sagen. Die mehr als 30 000 Katholikentagsteilnehmer und die Bürger der Stadt sind aufgefordert, bei einem großen Straßenfest gemeinsam zu feiern. Auf sieben Bühnen gibt es Musik. Dazu soll es ein großes Picknick geben, zu dem die Leipziger eingeladen werden.

Der 100. deutsche Katholikentag geht am Sonntag mit einem großen Abschlussgottesdienst zu Ende. Der nächste Katholikentag wird 2018 in Münster (Nordrhein-Westfalen) veranstaltet.

Von LVZ

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