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Legida Lok Leipzig distanziert sich von Hooligans und kündigt Stadionverbote an
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Legida und Proteste
19:40 12.01.2016
Unter den Randaliererern von Connewitz sind nach Angaben eines Polizeisprechers zahlreiche Anhänger der Fußballvereine Lok Leipzig und Hallescher FC.
Unter den Randaliererern von Connewitz sind nach Angaben eines Polizeisprechers zahlreiche Anhänger der Fußballvereine Lok Leipzig und Hallescher FC. Quelle: LVZ
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Leipzig

Lok Leipzig hat sich von der Hooligan-Randale in Connewitz scharf distanziert. „Diese Kriminellen, die dort am Werk waren, sind keine Lok-Fans. Sie verkörpern nicht die Werte unseres Vereins – weder nach innen noch nach außen“, teilte der Verein am Dienstag über seine Homepage mit. Ein Polizeisprecher hatte zuvor berichtet, die Ermittler rechneten die Gewalttäter zum Fanspektrum vom 1. FC Lokomotive Leipzig und den befreundeten Anhängern des Halleschen FCs. Augenzeugen sprachen davon, dass die Vermummten blau-gelbe Hass-Masken trugen.

Der Verein kündigte an, im Kontakt mit den Behörden Stadionverbote gegen diejenigen zu verhängen, „die das Image unseres Vereins in aller Öffentlichkeit mit Dreck besudeln“. Lok betonte, mit Nachwuchsspielern aus über 20 Ländern ein toleranter und weltoffener Verein zu sein. „Wir lehnen Gewalt und jegliche Form von Extremismus konsequent ab und dulden es nicht, dass wir als Leipzigs größter Fußballverein mit derartigen Gewalttaten in Verbindung gebracht werden.“

LVZ

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