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Leipzig-Geschichten Leipzig-Album sucht weitere Erinnerungsfotos an Wohnviertel und Sportanlagen
Thema Specials Leipzig-Album Leipzig-Geschichten Leipzig-Album sucht weitere Erinnerungsfotos an Wohnviertel und Sportanlagen
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21:54 02.12.2016
Leipzig zu Messezeiten: Menschen drängen sich in den 1960er Jahren vor dem chinesischen Pavillon auf dem Messegelände Quelle: Günter Schwanke
Leipzig

Ute Lochner ist vor längerer Zeit von Leipzig nach Stuttgart gezogen. Im Internet stieß sie im sozialen Netzwerk Facebook auf die Seite des Leipzig-Albums von LVZ und Hinstorff-Verlag. Dort fand sie viele Erinnerungen an ihre Kindheit in Neustadt-Neuschönefeld. „Bis ich zehn war, habe ich in der Bussestraße gelebt und zog danach mit meiner Familie in die Plattenbausiedlung in der Kreuzstraße“, schreibt sie. Wer hat noch weitere Fotos aus dieser Gegend und kann sie dem Album zur Verfügung stellen?

Das Buch mit den schönsten Fotos und Erinnerungen unserer Leser ist zwar fertig und im Handel. Im Netz geht die Aktion „Leipzig-Album“ aber immer weiter. Bei Facebook, wo sich jeder Computernutzer mit Internetanschluss ein eigenes Profil anlegen und selbst Beiträge veröffentlichen kann, treffen jede Woche neue Anfragen an das Album ein. Darunter sind viele Menschen die früher in der Stadt gelebt haben und sich gern an die Zeit zurückerinnern. Aber auch Leipziger fragen nach Aufnahmen von Orten, die heute ganz anders aussehen.

Fotos gesucht

Bilder können per Post an Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG, Vertrieb & Marketing, „Leipzig Album“, Peterssteinweg 19, D-04107 Leipzig gesendet werden. Sie erhalten die Aufnahmen nach dem Scannen zurück. Liegen Fotos bereits als Computerdatei vor, können sie per E-Mail an Leipzig-Album@lvz.de geschickt werden.

Das Album bei Facebook

So sucht Jens-Uwe Ulbricht etwa Fotos vom Volkssportzentrum Leipzig-Ost, das im Mariannenpark war. Michael Liebig hingegen hat in der Thümmelstraße gewohnt, wo heute der Jugendclub am Rabet ist. Er fragt nach Aufnahmen der alten Häuser am hinteren Ende der Straße. Hans-Martin Fleischer wiederum war als Skater unterwegs und fragt nach Bildern der Fußgängerbrücke „Blaues Wunder“ und der großen Halfpipe, die dort in den 1990ern aufgebaut war. „Man hatte beim Rollen noch ein richtig großstädtisches Gefühl, dort im Schatten der Fußgängerbrücke“, erinnert er sich.

Philipp Kleinschmidt wünscht sich Bilder vom Bau des Wohngebiets, das zwischen der Straße des 18. Oktober, der Semmelweisstraße und der Tarostraße entstand. „Auch interessiert mich, wie es vor dem Baubeginn dort aussah. Waren da Kleingärten?“, fragt er. Grit Amelang würde gerne einmal das alte Schwimmbad „Prießnitz-Morgenröte“ wiedersehen. „Dort habe ich einen großen Teil meiner Kindheit verbracht und würde mich über Erinnerungen sehr freuen“, schreibt sie. Sie lebt inzwischen in Nordrhein-Westfalen. Album-Leser Heinz Wicher hingegen vermisst die Geschichte der Rundfunkanstalten in Leipzig. Vor dem MDR war da auch die MIRAG, schreibt er.

Clemens Haug

Im Handel

Das Leipzig-Album ist erhältlich in allen Geschäftsstellen der Leipziger Volkszeitung, unter www.lvz-shop.de oder im Buchhandel.