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Ausstellungen Julius Hofmann präsentiert Kurzfilm "Ikonen" im Museum der bildenden Künste
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09:12 08.11.2018
Filmstill Kurzfilm "Ikonen"
Ein Filmstill aus dem animierten Kurzfilm "Ikonen" von Julius Hofmann - zu sehen bis zum 14. Oktober 2018 im Museum der bildenden Künste. Quelle: Julius Hofmann

Im Museum der bildenden Künste hat der neue Film "Ikonen" von Julius Hofmann seine Uraufführung erlebt. Zu sehen ist der animierte Kurzfilm noch bis zum 14. Oktober 2018. Außerdem können Besucher erweiterte Fassungen der ersten zwei Kapitel seines 2014 begonnenen Projektes „Might of Young Engines“ anschauen.

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Filme sind zu den Öffnungszeiten des Museums dienstags, donnerstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr und mittwochs von 12 bis 20 Uhr zu sehen. Das Tagesticket kostet 10 Euro (ermäßigt 7 Euro). Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr haben freien Eintritt. Und alle Besucher gehen am ersten Mittwoch im Monat kostenfrei ins Museum.

Der Künstler Julius Hofmann

Julius Hofmann ist 1983 in Göttingen geboren. Heute lebt und arbeitet der KÜnstler (www.juliushofmann.de) in Niedersachsen. Studiert hat er bei Neo Rauch und Heribert C. Ottersbach an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Seit seinem Diplom im Jahr 2011 beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der Bildkomposition und der Darstellung von Räumlichkeit und Oberflächen im digitalen Zeitalter – in der Malerei und seit einigen Jahren auch im Medium der Computergrafik und D-Animation.

Animierter Kurzfilm "Ikonen"

"Ikonen" (2018), Video Animation von circa 7 Minuten

Julius Hofmanns neuer, aus fünf Episoden bestehender animierter Kurzfilm "Ikonen" hat Fernseh- und Kino-Werbespots mit ihren semifiktionalen Werbeikonen zum Thema. So wird in einem Clip ein brutal verstörendes Ego-Shooter-Game beworben, während im Nächsten die Katharsis durch ein Waschmittel mit Star-Potential erfolgt.

In ihrer Gesamtfolge transformieren die fünf Clips zu einem vielfarbigen Tableau, welches die Abstumpfung und den Optimierungszwang einer konsumgesteuerten Gesellschaft mit humorvoller und grotesker Überzeichnung offenlegt.

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„Might of Young Engines“-Projekt

Von dem auf vier Kapitel angelegten „Might of Young Engines“-Projekt sind bislang zwei Filme von jeweils etwas mehr als 20 Minuten Länge fertiggestellt (2015 und 2017). Am Ende des Projektes, von Hofmann geplant für 2020, soll ein 120 Minuten-Film stehen. Jedes Kapitel wird eine eigene Geschichte erzählen, sich aber auch mit den weiteren Teilen verbinden.

"Might of Young Engines (MoYE)" (2015), Video Animation von circa 25 Minuten

Der erste Teil von MoYE steht in Bezug zum Horror- und Giallo-Genre und zitiert italienische Filme der 60er und 70er Jahre.

"Might of Young Engines (MoYE) – Chapter 2" (2017), Video Animation von circa 23 Minuten

Im zweiten Teil erkennt man die Nähe zum amerikanischen Film Noir, zu Psycho-Thrillern und Hardboiled-Detective-Filmen.

Dabei zerstreuen unterschiedliche Zeitebenen, Traumsequenzen, Film-im-Film-Passagen und Rückblenden eine lineare Erzählweise. Charaktere und Handlungen werden von Hofmann fragmentarisch dargestellt. Außerdem formuliert der Künstler nie aus, sondern arbeitet mit den Prinzipien der Andeutung und des Weglassens.

"Cinematic Cybernetics"
bis 14. Oktober 2018
im Museum der bildenden Künste