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Ausstellungen Stadtgeschichtliches Museum Leipzig sammelt Erinnerungen an Corona
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Mithilfe gefragt: Stadtgeschichtliches Museum sammelt Erinnerungen an die Krise

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07:14 01.07.2020
Postkarte in der Installation #MeinHoffnungszeichen
Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ruft die Einwohner der Stadt dazu auf, ihre persönlichen Erfahrungen und Dinge aus der Zeit der Corona-Krise mit dem Museum zu teilen. Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Leipzig

Interessant für das Museum sind dabei ganz unterschiedliche Dinge; Erlebnisberichte über den eigenen Umgang mit der Isolation genauso wie kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema oder Fotos und Videos aus dem Corona Alltag. „Das können Dinge sein, die direkt mit Corona in Verbindung stehen, beispielsweise selbstgenähte Gesichtsmasken, nicht mehr benötigte Hinweisschilder zu Ladenschließungen oder auch Fundstücke, die ihnen im Stadtraum begegnet sind“, erläutert Carl Philipp Nies, Referent für Museumsentwicklung und bürgerschaftliche Beteiligung. „Willkommen sind uns besonders aber auch Alltagsobjekte, die für ihre Besitzerinnen beziehungsweise Besitzer während der Krise eine neue und vielleicht tröstliche Bedeutung bekommen haben.“  

„Damit künftige Generationen an die Ausnahmesituation in Seuchenzeiten erinnert werden können, müssen jetzt Zeugnisse gesichert werden. Wir freuen uns über Beiträge und Hinweise, sei es privat oder beruflich. Diese helfen uns, das Krisenerlebnis von Heute für eine vielstimmige Stadtgeschichte von morgen aufzubewahren, die wir gemeinsam schreiben. Aus den unterschiedlichen Erfahrungen der Menschen ergibt sich in der Zusammenschau ein facettenreiches Bild der Ängste und Sorgen, aber auch der Hoffnung und Zuversicht unserer Stadtgesellschaft“, so Direktor Dr. Anselm Hartinger.

Mitmachen geht digital oder auch vor Ort: Auf der Website bietet das Stadtgeschichtliche Museum ein Formular an, über das Geschichten und Objektvorschläge kontaktlos geteilt werden können.
Vor Ort kann im seit dem 7. Mai wieder offenen Stadtgeschichtlichen Museum eine Karte ausgefüllt und direkt der Installation „#MeinHoffnungszeichen“ hinzugefügt oder später per Post an das Museum gesandt werden.

Die Präsentation "Hoffnungszeichen" ist bis Ende August 2020 im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig (Haus Böttchergäßchen) zu sehen.

Weitere Beiträge und Fundstücke erwünscht: Die Ausstellung "Corona und Leipzig" im Haus Böttchergäßchen zeigt Erlebnisse und Erinnerungen von Leipzigerinnen und Leipzigern aus der Zeit der Corona-Krise. Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Wichtig: Aus hygienischen und organisatorischen Gründen ist die Abgabe von Objekten an der Museumskasse ohne vorherige Absprache leider nicht möglich. Das Museum bittet um vorherige telefonische Terminvereinbarung unter Telefon 0341 9651340.

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von PM/red.