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Sammlung im Blick: Die Künstler der Leipziger Schule im MdbK

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14:35 25.06.2021
Gudrun Brüne, Das Ende der Spielzeugwelt, 1987, Öl auf Leinwand, 110 x 155 cm, Sammlung Ludwig im MdbK.
Gudrun Brüne, Das Ende der Spielzeugwelt, 1987, Öl auf Leinwand, 110 x 155 cm, Sammlung Ludwig im MdbK. Quelle: InGestalt/Michael Ehritt, © VG Bild-Kunst Bonn, 2021
Leipzig

Die in den 1970er-Jahren geprägte Bezeichnung „Leipziger Schule“ geht auf die 1961 durch Bernhard Heisig gegründete Malklasse an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) zurück. Hier ist der Ursprung eines Netzwerks von Künstler*innen, welches über die HGB weit hinausgeht.

In der Sammlung des MdbK Leipzig befinden sich neben Werken der zentralen Figuren der „Leipziger Schule“ Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Gerhard Kurt Müller und Werner Tübke auch Arbeiten von Gudrun Brüne, Angelika Tübke, Günter Thiele, Hans Mayer-Foreyt, Wolfram Ebersbach, Ulrich Hachulla, Petra Flemming, Arno Rink, Irene Kiele, Doris Ziegler, Volker Stelzmann, Frank Ruddigkeit, Sighard Gille, Wolfgang Peuker, Klaus Schwabe und vielen anderen.

Oft mussten sich Kunstschaffende der DDR den Vorwurf anhören, sie seien systemkonforme „Staatskünstler“ und ihre Werke Mittel zur sozialistischen Erziehung. Die Kunst der „Leipziger Schule“ konnte trotzdem internationale Erfolge verbuchen

Sammlung im Blick: Leipziger Schule; Sonderausstellung vom 16. März bis 4. Juli 2021 (verlängert bis 22. August 2021) im MdbK Leipzig.

Von PM/LMG