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Ausstellungen Studioausstellung mit Industriefotografien der 1920er Jahre in Sachsen
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11:58 11.02.2020
Blick in die Studioausstellung im Neubau des Stadtgeschichtlichen Museums im Böttchergäßchen. Quelle: Julia Liebetraut/SGM
Leipzig

Die Bilder wurden durch das Fotoatelier Hermann Walter im Auftrag der Leipziger Stahlbetonfirma Max Gotthilf Richter für Werbezwecke in den Jahren 1912 bis 1934 angefertigt und halten damit den baulichen Wandel Leipzigs und Sachsens hin zum Industriestandort der Moderne im Bild fest.

Mit den Aufnahmen von Rohbauten, Arbeitern oder auch Innenaufnahmen von Produktionshallen zeigen sie eindrucksvoll, wie Großbauprojekte vor rund 100 Jahren realisiert wurden.

Das Neue Bauen fand in Sachsen in zahlreichen Industrieneubauten Ausdruck. Anspruch der Neubauten jener Zeit war nicht nur die architektonische Raffinesse,die durch die neuen statischen Möglichkeiten des Stahlbetons gegeben war. Durch Luft und Licht sollte den Industriearbeitern eine verträglichere Arbeitsumgebung geschaffen werden.

Der Neubau des Uhr- und Fahrstuhlturms der Schubert & Salzer Maschinenfabrik in Chemnitz, für den sich der namhafte Architekt Heinrich Basarke verantwortlich zeigte, kann zweifelsohne bis heute als markantestes Wahrzeichen der Industriearchitektur in Sachsen betrachtet werden. Baulich realisiert wurde er 1927 vom Leipziger Baumeister Max Gotthilf Richter, dessen Unternehmen aus Leipzig- Kleinzschocher Bauten in ganz Sachsen ausführte.

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Die Ausstellung ist ein Beitrag des Stadtgeschichtlichen Museums im Rahmen des Jahres der Industriekultur Sachsen 2020.

NEUES AUS BETON UND STAHL. Industriefotografien der 1920er Jahre in Sachsen; 5. Februar bis 17. Mai 2020; Studioausstellung im Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig

Von PM/red.

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