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Ausstellungen „Umbrüche“: Vom Wandel der „Schule in Sachsen seit 1989/90“
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Umbrüche. Schule in Sachsen seit 1989/90 - im Schulmuseum Leipzig

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15:13 10.11.2021
Blick in den neuen Ausstellungsteil "Umbrüche. Schule in Sachsen seit 1989/90"
Blick in den neuen Ausstellungsteil "Umbrüche. Schule in Sachsen seit 1989/90" Quelle: Schulmuseum Leipzig
Leipzig

Die neue Ausstellung „Umbrüche – Schule in Sachsen seit 1989/90“ wurde im Rahmen des Förderprogramms „Revolution und Demokratie“ durch den Freistaat Sachsen finanziert und gemeinsam mit dem Förderverein des Schulmuseums realisiert.

Zum ersten Mal überhaupt stehen die Umbrüche in den Schulen nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung im Mittelpunkt einer Ausstellung: der Übergang von der Einheitsschule zum gegliederten Schulwesen, die Zusammenhänge zwischen Bevölkerungs- und Schulentwicklung, die Entstehung einer neuen Schulvielfalt und der Wandel von Schulfächern und Lehrbüchern.

Die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer, die Betroffene und Träger des Veränderungsprozesses zugleich waren, wird ebenso beleuchtet, wie die Erfahrungen damaliger Schülerinnen und Schüler.

Die Ausstellung macht deutlich, wie sehr die nach 1989/90 vorgenommenen Veränderungen die Bildungspolitik, aber auch den Schulalltag bis heute prägen. Deshalb handelt der neue Teil der Dauerausstellung des Schulmuseums auch von den Herausforderungen für die Schule der Zukunft.

Das Bildungssystem der ehemaligen DDR hat in der Wendezeit einen grundlegenden Transformationsprozess durchlaufen. Quelle: Schulmuseum Leipzig

Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit diesem spannenden Transformationsprozess, der viele Lebensläufe bis heute prägt, auseinander zu setzen, eigene Erinnerungen an die Umbrüche in ihrer Schulzeit zu hinterlassen und sich zu den aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen zu positionieren.

Von PM/LMG