Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
News Geschlossen aber offen! Grassi Museum für Völkerkunde im Wandel
Thema Specials Leipziger Museen News

Geschlossen aber offen! Grassi Museum für Völkerkunde wird umgestaltet

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Schau!, das Leipziger Museumsportal - eine Sonderveröffentlichung von LVZ.de
17:25 16.06.2021
Die Ausstellung im Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig wird bis 2023 komplett überarbeitet.
Die Ausstellung im Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig wird bis 2023 komplett überarbeitet. Quelle: Dirk Knofe
Anzeige
Leipzig

Die Neuausrichtung ist Teil des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Programmes „Reinventing Grassi.skd 2021-23“.

Im gesamten Umbauprozess soll Platz gemacht werden für neue Perspektiven und Präsentationen. Auch während der bevorstehenden Umbauphase will das Museum Einblicke gewähren. Ein analoges sowie digitales Programm soll auch weiterhin Themen des Museums offen vermitteln und Möglichkeiten der Verhandlung sowie Diskussion bieten.

Ab dem 2. Dezember 2021 wird das Museum schrittweise mit einer neuen Präsentation öffnen.

Die beiden anderen Museen im Grassi Komplex sind von der Schließzeit nicht betroffen und auch aktuell für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Die Zukunft des Grassi Museums für Völkerkunde Leipzig

Mit dem Zukunftsprogramm „(Re)inventing Grassi 2023“, gefördert durch die „Initiative für ethnologische Sammlungen“ der Kulturstiftung des Bundes, wird das Museum bis 2023 weitreichend umgestaltet. Schritt für Schritt soll es sich zu einem Netzwerkmuseum wandeln, in dem verschiedene Stimmen zu Wort kommen und sich unterschiedliche Orte miteinander verbinden. Auch kritische Perspektiven auf die ethnologischen Sammlungen, deren Erwerbs- und Ausstellungsgeschichte soll es geben.

Anfang Dezember soll der erste Teil, der sich mit den Gründungsnetzwerken des Museums, den Sammlungen und aktuellen Debatten um Restitution stellt, eröffnet werden. Darüber hinaus ist ein „Backstage“-Bereich geplant, in dem die Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeitet den Umgang mit den Objekten und Archiven reflektieren und gleichzeitig von eingeladenen Kuratorinnen und Kuratoren herausfordern lassen.

Bis dahin wird zusammen mit jungen Erwachsenen an postkolonialen Zukunftsperspektiven gearbeitet, werden Roboter für ein neues Besuchserlebnis getestet, die Ausstellungsräume nach und nach umgebaut und insgesamt ein neuer Look für das Museum entworfen.

Auf der Website und den Social-Media-Kanälen informiert das Museum über die gesamte Umbauzeit zu Angeboten und zum aktuellen Geschehen.

Von PM/LMG