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Patientenseminar UKL informiert über Plastische Chirurgie der weiblichen Brust

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Universitätsklinikum Leipzig - ein Sonderthema im Auftrag des UKL
08:02 15.04.2021
Dr. Rima Nuwayhid erklärt anhand von Modellen verschiedene Brustimplantate.
Dr. Rima Nuwayhid erklärt anhand von Modellen verschiedene Brustimplantate. Quelle: Stefan Straube
Leipzig

Die weibliche Brust und moderne Techniken der plastischen Chirurgie an der Brust stehen im Mittelpunkt eines Online-Patientenseminars des Bereichs Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) am Dienstag, den 20. April 2021.

„Kaum ein Organ nimmt an den Veränderungen im Leben einer Frau so teil wie die Brust. Schwangerschaften, Gewichtsveränderungen, aber auch Erkrankungen beeinflussen das Erscheinungsbild der Brust“, sagt Prof. Stefan Langer, Leiter des Bereichs für plastische, ästhetische und spezielle Handchirurgie am UKL und Leiter der Online-Patientenveranstaltung.

Doch so vielfältig, wie die Einflüsse auf die Brust seien, so vielfältig seien auch die Beschwerden, die von ihr ausgingen, sagt der Experte. Alterungsprozesse und Belastungen in Schwangerschaft und Stillzeit könnten genauso wie Gewichtsverluste zu Veränderungen der Brust führen. „So vorteilhaft ein Gewichtsverlust für Sie und Ihre Gesundheit ist, an der Brust kann er Spuren hinterlassen“, erläutert Prof. Langer.

Im aktuellen Webinar am 20. April 2021 geht es daher ab 18 Uhr in kurzen Expertenvorträgen um die Möglichkeiten einer Bruststraffung nach Schwangerschaft und Stillzeit als auch den Brustaufbau mit Silikonimplantaten oder aus körpereigenem Gewebe.

Patientenseminar: Plastische Chirurgie der weiblichen Brust

Dienstag, 20. April, 18 bis 19 Uhr

Teilnahme unter: www.ukl-live.de/plastischechirurgie (bevorzugter Browser: Google Chrome)

Anmeldung im Voraus nicht erforderlich.

„Vom Ausgleich kleiner Unebenheiten mit an anderer Stelle abgesaugtem Fettgewebe über den Brustaufbau mit Expandern und Implantaten bis zur Rekonstruktion einer amputierten Brust aus Gewebe vom Unterbauch: Mit den Methoden der plastischen Chirurgie kann für die Frau ein hervorragendes Ergebnis erreicht werden“, hebt Prof. Langer hervor. Er und sein Team können dabei auf viele Jahre Erfahrung in der ästhetischen und rekonstruktiven Brustchirurgie zurückgreifen.

Nach den Kurzvorträgen besteht für die Teilnehmer der kostenfreien Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Fragen im Live-Chat an die Experten zu richten.

Die Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) ist einer der größten Krebs-Selbsthilfevereine Deutschlands und betreibt unter dem Motto „mutig bunt aktiv“ bundesweit regionale Gruppen. Hier haben von Brustkrebs betroffene Frauen und ihre Angehörigen die Möglichkeit, an Gruppentreffen, einer Telefonberatung sowie einer aktiven „Online-Community“ teilzunehmen.

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Für Patientinnen nach einer Brustamputation bietet FSH eine Broschüre zum Thema „Brustamputation – Wie geht es weiter?“ an. Diese wurde aktuell unter Leitung von Prof. Stefan Langer und unter Mitarbeit von Dr. Rima Nuwayhid vom UKL vollständig überarbeitet.

„Betroffenen Patientinnen legen wir diese Broschüre ans Herz“, erklärt Dr. Nuwayhid, „denn darin erhalten sie umfassende Informationen auf neuestem wissenschaftlichen Stand zu den verschiedenen Möglichkeiten des Brustaufbaus. In einer schwierigen Phase für Betroffene bietet diese Broschüre hilfreiche Orientierung“, so die Assistenzärztin.

Die Broschüre kann online hier bestellt werden.

Von Markus Bien