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UKL aktuell UKL erhält neuen Transportinkubator
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Universitätsklinikum Leipzig - ein Sonderthema im Auftrag des UKL
22:33 18.12.2019
Thomas Pflanz (r.) von der Björn Steiger Stiftung übergibt einen Transportinkubator an Prof. Ulrich Thome, Leiter der UKL-Neonatologie. Quelle: Stefan Straube / UKL
Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat einen neuen Transportinkubator in Betrieb genommen. Im April 2017 startete das Projekt „Baby-Notarztwagen“ in Leipzig mit dem von der Björn Steiger Stiftung entwickelten Spezialfahrzeug „Felix“. Es umfasst darüber hinaus drei neue Transportinkubatoren. „Ich freue mich sehr, dass wir dem UKL nun den ersten übergeben konnten und so das Projekt einen großen Schritt voranbringen“ sagte Thomas Pflanz, Manager des Projekts „Baby-Notarztwagen“ bei der Björn Steiger Stiftung. „Ich danke allen am Projekt Beteiligten, vor allem dem Universitätsklinikum Leipzig, für die großzügige Unterstützung bei der Konfiguration des Geräts“, so Pflanz.

Der Transportinkubator, ein mobiler Brutkasten, wird meistens zur Verlegung von Früh- oder Neugeborenen und Säuglingen zwischen Geburts- und Spezialkliniken mit dem „Felix“ eingesetzt. Der neue Inkubator in Leipzig zeichnet sich durch ein verbessertes Fahrgestell aus, das mit den neuen elektro-hydraulischen Fahrgestellen der Rettungsdienste kompatibel ist. Desweiteren verfügt er über ein hochmodernes Beatmungsgerät, eine Möglichkeit zur Anfeuchtung und Anwärmung des Atemgases, einen modernen Vitaldatenmonitor und eine Absaugung. Auch zur Vorbereitung einer Stickstoffmonoxid-Therapie, die bei bestimmten Lungen-Komplikationen angewandt wird, kann das Inkubatorsystem eingesetzt werden.

Jeder Inkubator bringt mehr Flexibilität

„Jeder zusätzliche Transportinkubator ermöglicht uns mehr Flexibilität und eine bessere Versorgung von Früh- und Neugeborenen, die in Spezialkliniken transportiert werden müssen“, erläutert Prof. Ulrich Thome, Leiter der Neonatologie am UKL. „Daher freue ich mich sehr, dass sich das Projekt dank des Engagements der beteiligten Partner so gut entwickelt“, so Thome weiter.

Finanzierung erfolgt durch Sponsoren und Spenden

Die Björn Steiger Stiftung finanziert das Baby-Notarztwagenprojekt mithilfe von Spendenaktionen und Sponsoren. Deutschlandweit sind die Baby-Notarztwagen an vier aktiven Standorten stationiert. Darüber hinaus hat die Björn Steiger Stiftung Transportinkubatoren für die Krankenhäuser und Kliniken in Flensburg (Schleswig-Holstein), Neuwied (Rheinland-Pfalz), Bayreuth (Bayern) und nun auch in Leipzig (Sachsen) zur Verfügung gestellt. Bereits 1974 war die Stiftung für die Entwicklung und Indienststellung des ersten Rettungswagens für Frühgeborene verantwortlich. Mit „Felix“ stellte sie 2012 die fünfte und jüngste Generation des Fahrzeugs vor.

Von Markus Bien

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