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Zoo-Nachrichten Bonoboweibchen Yasa bringt im Zoo Leipzig Jungtier zur Welt
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Zoo Leipzig - Infos und Events: Ein Special von LVZ.de in Kooperation mit dem Zoo Leipzig
18:23 21.06.2018
Bonoboweibchen Yasa mit Jungtier auf der Anlage im Zoo Leipzig Quelle: Zoo Leipzig

Die Tierpfleger hatten am Vormittag erste Geburtsanzeichnen bei Yasa beobachtet und sie daraufhin im rückwärtigen Gehege gelassen. Als sie mittags erneut nach ihr sahen, hatte sie ihren Nachwuchs bereits zur Welt gebracht. „Bisher umsorgt sie ihr Junges, hält es fest am Bauch und lässt es trinken. Da sie ihre letzte Tochter Amira nicht versorgte, steht sie unter besonderer Beobachtung. Wir hoffen sehr, dass sie sich diesmal ordentlich kümmern wird, die nächsten Tage werden es zeigen“, so Senior Kurator Gerd Nötzold.

Yasa hatte im letzten Jahr Amira aus unerklärlichen Gründen nicht angenommen. Glücklicherweise übernahm Bonobodame Lexi die Mutterrrolle. Yasa ist bereits wieder mit der Gruppe zusammen und für die Besucher mit ihrem Spross, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, auf der Innenanlage zu sehen.

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Für den Zoo Leipzig ist es der achte Zuchterfolg bei den Bonobos seit Eröffnung der neuen Menschenaffenanlage Pongoland im Jahr 2001. „Nach wie vor zählen Nachzuchten bei Menschenaffen generell als absoluter Erfolg, insbesondere vor dem Hintergrund dramatischer Rückgänge in den Bestandszahlen. Aktuelle Schätzungen gehen nur noch von circa 20.000 Bonobos im natürlichen Lebensraum aus, die Weltnaturschutz-Union IUCN stuft die Bonobos als stark bedroht ein. Insofern zählt jedes Jungtier für die Arterhaltung“, ordnet Zoodirektor Jörg Junhold den Zuchterfolg ein.

Bonobos, die in den Regenwäldern der Demokratische Republik Kongo beheimatet sind, zählen neben den Schimpansen zu den engsten Verwandten des Menschen. Erst im Jahr 1929 wurden sie als eigene Menschenaffenart beschrieben. Der Handel mit so genanntem Bushmeat, Brandrodungen und Wilderei bedrohen die Population. Das Internationale Zuchtbuch führt der Zoo in Antwerpen.

PM/ar

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