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Zoo-Nachrichten Publikumsliebling: Löwe Matadi verlässt den Zoo Leipzig – junge Tiere kommen
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12:36 09.08.2016
Löwe Matadi im Zoo Leipzig. Der beeindruckende Löwen-Kater soll im Tierpark Jaderpark eine neue Gefährtin bekommen. Quelle: Zoo Leipzig
Leipzig

 Matadi soll nicht allein bleiben: Der Zoo Leipzig trennt sich von dem knapp 15-jährigen Löwen, damit dieser im Tierpark Jaderpark in Niedersachsen ein neues Zuhause und eine neue Partnerin finden kann. Das teilte der Zoo Leipzig am Dienstag mit.

Matadis Gefährtin Luena ist im vergangenen Jahr gestorben. Die 16-jährige Angolalöwin hatte an unheilbaren Tumoren gelitten. Im März 2015 verschlechterte sich ihr Allgemeinzustand derart, dass der Zoo die Raubkatze einschläfern musste.

Zwar können ältere Löwenmännchen auch einzeln gehalten werden. Auch in der Natur blieben die Tiere durchaus allein, so Zoochef Jörg Junhold jetzt in einer Mitteilung. Da der Jaderpark aber kürzlich einen Löwen verloren habe, soll Matadi nun mit der dort lebenden, zehnjährigen Löwendame Zuri zusammengeführt werden. Am kommenden Donnerstag geht Matadi auf die Reise.

„Die Entscheidung, Matadi abzugeben, ist uns nicht leicht gefallen, wissen wir doch um seine Beliebtheit hier in Leipzig. Allerdings steht das Wohl des Tieres im Vordergrund, und mit 15 Jahren hat Matadi mit etwas Glück noch einige Lebensjahre vor sich“, sagte Junhold weiter. Leipzig habe nun die Chance ein neues Rudel aufzubauen, und damit das seit 2010 verfolgte Projekt der Haltung einer neuen afrikanischen Löwenunterart in Leipzig zu etablieren.

Schon in den nächsten Tagen – nach dem Transfer von Matadi – ziehen zwei junge männliche Löwen in das Leipziger Gehege. Ziel sei es, in Abstimmung mit dem Europäischen Zooverband eine afrikanische Löwenpopulation in Europa aufzubauen, deren örtlicher Ursprung bekannt sei, heißt es aus dem Zoo weiter. In dem Zuge soll auch ein Zuchtbuch für Afrikanische Löwen aufgebaut werden.

Der Leipziger Zoo hat seit jeher einen Ruf als „Löwenzoo“. Es sei ein „Herzensanliegen, das Wappentier der Stadt weiterhin zu halten“, sagte der Zoochef.

Von Evelyn ter Vehn

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