Kongress

Herzspezialisten aus ganz Europa vermitteln ihr Wissen

Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und ­Poliklinik für Kardiologie am UKL

Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und ­Poliklinik für Kardiologie am UKL

Leipzig. Im Mittelpunkt standen Untersuchungen zur Herzinsuffizienz, genauer zur HFpEF (Heart Failure with preserved Ejection Fraction), aber auch Themen wie die Folgen von COVID-19-Infektionen bei Sportlern oder die kombinierte oder Mehrfach-Klappenerkrankung“, so Prof. Dr. Andreas Hagendorff, Leiter der Kardialen Bildgebung der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL).

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Die Veranstaltung fand wie schon 2020 wieder virtuell, also als Web-Kongress, statt. „Mir war es sehr wichtig, trotz der Corona-Pandemie mit ihren Erschwernissen diesen nützlichen Erfahrungsaustausch aufrechtzuerhalten. Natürlich ist der praktische Teil mit Ultraschall-Untersuchungen an Probanden leider nicht möglich. Aber wir haben uns etwas einfallen lassen, damit die teilnehmenden ­Kardiologen möglichst viel Praxis-Erfahrungen mitnehmen können: Die Live-Demonstrationen fanden deshalb nicht am Menschen, sondern an Workstations statt. Dadurch konnten wir vorführen, was bei bestimmten Fragestellungen ganz praktisch zu machen ist“, erläutert der Leipziger Herzspezialist.

Im Besonderen ging es dabei um Denkansätze zur Selbstüberprüfung von Untersuchungsergebnissen; den Kardiologen wurden Vorschläge zu Plausibilitätsanalysen vermittelt, damit sie Fehler erkennen.

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Ziel von Prof. Hagendorff ist es, den Kongress im nächsten Jahr wieder als echte Live-Veranstaltung anbieten zu können. „Die praktischen Demonstrationen und der persönliche Austausch sind trotz der tollsten Kommunikationstechnik unersetzlich. Deshalb hoffe ich sehr, dass unser Echokardiographie-Kongress wieder das Format erhalten kann, der ihn zu einem Anziehungspunkt weit über Mitteldeutschland hinaus gemacht hat.“

Von Uwe Niemann

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