Pankreaskarzinom

Im Verbund gegen den bösartigen Krebs

Vereinen ihre Exper­tise und ­Ressourcen:Prof. Peter ­Lamesch (links), Chefarzt der Klinik für ­Chirurgie an der Helios ­Klinik Schkeuditz, und Prof. Michael ­Bartels, Chefarzt der Klinik für ­Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Helios ­Park-Klinikum Leipzig.

Vereinen ihre Exper­tise und ­Ressourcen:Prof. Peter ­Lamesch (links), Chefarzt der Klinik für ­Chirurgie an der Helios ­Klinik Schkeuditz, und Prof. Michael ­Bartels, Chefarzt der Klinik für ­Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Helios ­Park-Klinikum Leipzig.

Leipzig. Am Ende, in den alles entscheidenden Momenten, wenn selbst der erfahrene Arzt die bekannten Pfade verlässt, kommen die Fragen: Wie weit kann ich gehen, will ich gehen? Wo beginn der Grenzbereich – und kann ich ihn betreten? „Das in einer manchmal mehrstündigen Operation zu entscheiden, kann für den Chirurgen schwierig sein“, sagt Prof. Peter Lamesch. „Aber das muss er verantworten. Das ist sein Job.“

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Es ist auch sein Job: Prof. Lamesch ist Chefarzt der Klinik für Chirurgie an der Helios Klinik Schkeuditz. Der Grenzbereich: In der Behandlung des Pankreaskarzinoms, des bösartigen Tumors an der Bauchspeicheldrüse, nähert Lamesch sich ihm unweigerlich. Denn aus Sicht von Chirurginnen und Chirurgen hat die Drüse einen entscheidenden Nachteil: Sie liegt zwischen anderen lebenswichtigen Organstrukturen, und sie ist etwas versteckt.

„Anders als beispielsweise der Magen lässt die Bauchspeicheldrüse keine direkte Betrachtung zu“, sagt Prof. Lamesch. Vor allem deshalb erfordert die Behandlung von Pankreaskarzinomen eine perfekt ausbalancierte Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen. Für das gesamte Komplikationsmanagement etwa, wie Prof. Lamesch es nennt, müssen sehr viele Erfahrungswerte mit einbezogen werden.

Helios Kliniken Leipzig und Schkeuditz arbeiten eng zusammen

Prof. Dr. Michael Bartels ist Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Helios Park-Klinikum Leipzig. „Wir arbeiten schon lange mit der Helios Klinik Schkeuditz zusammen, aber in Bezug auf das Pankreas seit gut zwei Jahren noch enger“, sagt Prof. Bartels. Vorrangig gehe es darum, durch die Kooperation eine größtmögliche Qualität zu erreichen. „Die Patienten werden dadurch von sehr erfahrenen Operateuren operiert und bekommen so eine besonders gute Versorgung“, beschreibt der Chefarzt. „Je häufiger man etwas tut, desto besser wird man darin. Das ist auch messbar.“

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Ein Kern der Zusammenarbeit ist die überregionale Tumorkonferenz, in der alle Patientinnen und Patienten besprochen werden. So kann für jede und jeden die individuell optimale Behandlung gewährleistet werden. „Es gibt eine ganze Reihe möglicher Ansätze“, fasst Prof. Peter Lamesch zusammen. Zentral ist, den Menschen mit einzubeziehen. „Man muss bei solchen Eingriffen wissen, dass es keine einfache Blinddarm- oder Gallen-OP ist, sondern ein Marathon.“ Prof. Lamesch erklärt den Betroffenen oft, dass es durchaus vier bis sechs Monate dauern kann, bis sie wieder auf dem Stand sind, den sie vor der Operation hatten. Er hat dafür auch ein Bild: „Man muss sich gemeinsam ins gleiche Boot setzen – und dann in die gleiche Richtung rudern.“

Von PR/LMG

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