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Schlafzimmer einrichten

Süße Träume: Mit einfachen Tricks besser in den Schlaf finden

Schon kleine Maßnahmen helfen dabei, besser zu schlafen.

Schon kleine Maßnahmen helfen dabei, besser zu schlafen.

Wuppertal/Bad Honnef.Tiefer Schlaf ist nicht nur entspannend, sondern auch für die Gesundheit immens wichtig. Dennoch kommen zahlreiche Menschen nachts nicht richtig oder nur schwer zur Ruhe. Wenn keine ernsthafte Schlafstörung dahinter steckt, können aber schon wenige Maßnahmen dabei helfen, besser zu schlafen – simples Aufräumen zum Beispiel.

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Das Raumklima muss stimmen

Auch wenn nachts die Augen meistens geschlossen sind, darf man den Einfluss der Schlafumgebung auf das Schlafverhalten nicht unterschätzen, betont Alfred H. Wiater von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

Das Raumklima ist eine entscheidende Voraussetzung für guten Schlaf. Die Schlafzimmertemperatur liegt idealerweise bei etwa 18 Grad, die Luftfeuchtigkeit im besten Fall zwischen 40 und 60 Prozent.

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Harmonie statt Rumpelkammer

Auch die Einrichtung kann den Schlaf fördern – oder eben stören. Werden die Wandfarbe, Möbel, Vorhänge und die Dekoration aufeinander abgestimmt, entsteht ein Gefühl der Harmonie im Zmmer. Das hilft dabei, zur Ruhe zu kommen. Günstig ist eine Farbgestaltung, die beruhigend wirkt. Im Schlafzimmer werden daher oft gedämpfte Beige- oder Grautöne oder auch ein cremiges Weiß bevorzugt.

„Gönnen sollte man sich ein gewisses Maß an Aufgeräumtheit im Schlafraum“, meint Wiater. „In einer Rumpelkammer schlafen die meisten schlecht.“

Guter Schlaf auf guter Matratze

Eine ganz wesentliche Voraussetzung für einen guten Schlaf ist die Auswahl der richtigen Matratze. „Welche das im individuellen Fall ist, hängt von den persönlichen Vorlieben ab“, meint Martin Auerbach, Geschäftsführer des Fachverbands der Matratzen-Industrie.

Auch Kriterien wie Härtegrade, Liegezonen oder Haltbarkeit können den Verbrauchern eine Orientierung geben. „Entscheidend bleiben allerdings immer die individuellen Bedürfnisse und das Gefühl, auf welcher Matratze man sich am wohlsten fühlt“, sagt Auerbach. Und ob man darauf bequem liegt.

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Wichtig dafür ist, dass man ohne Mühe ins Bett und wieder heraus kommt und die Einsinktiefe der Matratze stimmt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Wirbelsäule im Liegen nicht abknickt, sondern gerade aufliegt.

Entstehen Liegekuhlen oder Stockflecken, sollte die Schlafunterlage ausgetauscht werden. Nach acht bis zehn Jahren Gebrauch ist es ohnehin an der Zeit, eine neue Matratze zu kaufen.

Schlaf und Arbeit strikt trennen

Nichts sollte im Schlafraum an Arbeit erinnern – nicht die liegen gebliebene Wäsche auf dem Bügelbrett, keine geschäftlichen Unterlagen, nicht einmal abgeschaltete elektronische Geräte. „Wer im Homeoffice tätig ist, trennt am besten zu Hause strikt den Arbeitsbereich vom Ruhebereich“, rät Wiater. „Die räumliche Distanz zwischen Arbeit und Schlaf kann durchaus helfen, auch innerlich Abstand zu gewinnen.“

Am Fernseher im Schlafzimmer scheiden sich wiederum die Geister. „Grundsätzlich wird vom Fernsehen abgeraten“, sagt Wiater. Aber es gibt eben auch Menschen, die das Fernsehprogramm so langweilig finden, dass sie regelmäßig dabei einschlafen. Das ist nicht schlimm. „In dem Fall sollte aber die automatische Abschaltung aktiviert werden, um nächtliche Licht- und Lärmbelästigungen zu vermeiden. Insbesondere das blaue Bildschirmlicht wirkt schlafstörend.“

Von Von Katja Fischer/dpa

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