Entlastung

BUND Sachsen fordert Anschlussangebot an 9-Euro-Ticket

Eine Frau zieht sich an einem Fahrschein-Automaten ein 9-Euro-Ticket.

Eine Frau zieht sich an einem Fahrschein-Automaten ein 9-Euro-Ticket.

Dresden. Der BUND Sachsen hat ein Nachfolgeangebot für das 9-Euro-Ticket gefordert. „Die hohe Nachfrage zeigt zunächst klar, dass viele Menschen in Sachsen grundsätzlich gerne bereit sind, Bahnen und Busse zu nutzen, wenn die Parameter stimmen“, sagte Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen, am Montag in Dresden. Er forderte ein bundesweit gültiges 365-Euro-Jahresticket direkt im Anschluss an das 9-Euro-Ticket, dessen Verlängerung oder ein vergleichbar günstiges Angebot für Menschen mit niedrigem Einkommen.

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Es sei aber auch sichtbar, wo es beim ÖPNV in Sachsen noch hakt: Fehlende Angebote im ländlichen Raum, zu geringe Taktzeiten und zu kurze Züge vor allem bei der Beförderung der Berufspendler hätten auch für Frust bei vielen Fahrgästen gesorgt. Hier müsse die Staatsregierung, insbesondere Verkehrsminister Martin Dulig (SPD), dringend nachsteuern, forderte der BUND Sachsen.

Zur weiteren Finanzierung sollten aus Sicht des BUND die Einnahmen aus dem Abbau klimaschädlicher Subventionen genutzt werden. Nach Berechnungen des Umweltbundesamts könnten durch den Abbau der klimaschädlichen Subventionen wie dem Dienstwagenprivileg, der Entfernungspauschale, Steuererleichterung für Diesel und Steuerbefreiung von Kerosin mehr als 30 Milliarden Euro umverteilt werden.

Von RND/dpa

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